Naturpark Hessischer Spessart
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Zweckverband Naturpark Hessischer Spessart

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Georg-Hartmann-Str. 5 - 7
63637 Jossgrund

Telefon (06059) 9067-83
Telefax (06059) 906689

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.naturpark-hessischer-spessart.de

Der Spessart liegt als Naherholungsgebiet vor den Toren der Rhein-Main-Region und ist eingerahmt von Main, Kinzig und Sinn. Er ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebieten in der Mitte Deutschlands, erstreckt sich in den beiden Bundesländern Bayern und Hessen. Die 85 Kilometer lange Landesgrenze ist für den Besucher kaum zu erkennen.

 

Der Naturpark Hessischer Spessart wurde 1963 gegründet und erstreckt sich über 74.000 Hektar. Davon sind circa 60 Prozent bewaldet, vorrangig mit Eichen und Buchen. Der Hessische Spessart bietet die ideale Lebensgrundlage für viele bedrohte Tierarten, wie zum Beispiel den Biber, der sich dort seit einigen Jahren wieder angesiedelt hat oder auch die Wildkatze.


Aktuelle Meldungen

Barbarossaquelle verschönert

(07. 08. 2020)

In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hessischer Spessart und Hessen Forst hat das Team des Bauhofes der Gemeinde Rodenbach die Barbarossaquelle verschönert.

 

Die Barbarossaquelle ist ein traditionelles Ausflugsziel, welches sich in der südöstlichen Bulau befindet. Es liegt direkt an einer Spessartspur und lädt daher nicht nur zum Verweilen, sondern auch zum Wandern ein. Die Gemeinde Rodenbach verbindet einige Traditionen und gemeinsame Feste, wie das 1.Mai-Fest der Sängervereinigung Oberrodenbach e.V., mit dieser Quelle. „Aus diesen Gründen war es mir wichtig, nicht nur den Platz um die Barbarossaquelle zu erhalten, sondern auch aufzuwerten. Um so beim Wandern Glücksmomente zu schaffen, sich gerne an der Quelle aufzuhalten und eine weitere Naherholungseinrichtung für die Rodenbacherinnen und Rodenbacher zu garantieren.“ äußert sich der Bürgermeister Klaus Schejna.

 

Der Leiter des Rodenbacher Bauhofs Bernhard Reus und seine Mitarbeiter Thomas Eich sowie Günther Bach haben die Brücken in Stand gesetzt und ein neues Kupferschild, welches unmittelbar auf die Quelle hinweist, angebracht. Des Weiteren wurde ein neues Entenhäuschen gebaut und gemeinsam mit der Firma Darmstädter mitten auf dem See direkt an der Barbarossaquelle montiert. Auch das Klappermühlchen, welches jedes Jahr im Herbst abmontiert und von den Bauhof-Mitarbeitern gereinigt sowie hergerichtet wird, wurde wieder aufgestellt.

 

Nils Koch von Hessen Forst, welcher zum 01. Juli dieses Jahres offiziell als Revierleiter in Rodenbach agiert, hat mit seinem ersten Rodenbacher Projekt den wunderschönen Blick auf das Gewässer frei gelegt. Frau Sigrun Brell von Hessen Forst war federführend an diesem Projekt beteiligt.

 

Der Geschäftsführer Fritz Dänner vom Naturpark Hessischer Spessart hat sich gemeinsam mit dem Inklusionsbetrieb Grün&Grün des Behinderten Werks Main-Kinzig e.V. um die Erneuerung der Sitzgarnituren gekümmert.

 

Hauptamtsleiter Udo Vitt, welcher unter anderen die Wanderrouten betreut, betont: „Die Zusammenarbeit hat großen Spaß gemacht und es ist ein tolles Projekt, welches Fachleute zusammengebracht hat, die nun mehr denn je im Austausch miteinander stehen. Die Kinder und Familien der Gemeinde Rodenbach haben so ein Stück Natur, welches zum Verweilen einlädt, zurückerhalten.“

 

„Wir hatten ein klares Ziel vor Augen. Nun lädt die Barbarossaquelle Jung und Alt auf Entdeckungstour ein. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit, welche ein tolles Resultat für die Bürgerinnen und Bürger von Rodenbach, hervorgebracht hat.“ So Bürgermeister Klaus Schejna. 

 

Text und Foto von Lisa Marie Fuchs, Hauptamt Gemeinde Rodenbach

Foto zur Meldung: Barbarossaquelle verschönert
Foto: Barbarossaquelle verschönert

ACHTUNG - Wegesperrung am Spessartbogen in Bad Orb

(08. 07. 2020)

Liebe Gäste,

 

das Teilstück des Premiumwanderweges "Spessartbogen" am Steinbruch in Bad Orb ist zurzeit wegen Umbauarbeiten gesperrt.

Naturerlebnisführungen starten wieder

(17. 06. 2020)

Liebe Gäste,

wir freuen uns, nach wochenlanger Pause wieder Naturerlebnisführungen anbieten zu dürfen. Allerdings werden nicht alle im Jahresprogramm angekündigten Führungen auch tatsächlich stattfinden. Über den aktuellen Stand können Sie sich auf dieser Seite unter der Rubrik "Veranstaltungshinweise" informieren.

Wir bitten um Verständins, dass auch bei Führungen in der freien Natur weiterhin strenge Sicherheits- und Hygieneregeln gelten. Um deren Einhaltung zu gewährleisten, sind die Teilnehmerzahlen möglicherweise begrenzt.

 

Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Anmeldungen nehmen die jeweiligen Naturparkführerinnen und Naturparkführer oder die Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Telefon 06059 906783, E-Mail entgegen.

 

Im Downloadbereich finden Sie weitere Hinweise zu den Führungen.

 

[Corona-Hinweise]

[Hier finden Sie aktuelle Hilfestellungen des Main-Kinzig-Kreises zum Verhalten in der Corona-Pandemie]

Foto zur Meldung: Naturerlebnisführungen starten wieder
Foto: Naturerlebnisführungen starten wieder

Schaufenster Spessart wieder geöffnet

(18. 05. 2020)

Das „Schaufenster Spessart“ hat ab Montag, 18. Mai seine Pforten wieder geöffnet.

Aufgrund der Pandemie werden die Besucher gebeten, eine Nasen-Mund-Bedeckung zu tragen. Um den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, haben nur zwei Personen gleichzeitig Zutritt.

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 15 Uhr. Ab 24. Mai bis voraussichtlich zum Ende der hessischen Herbstferien ist das Schaufenster auch an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 16 Uhr geöffnet.

Es befindet sich im ersten und zweiten Stock des historischen Schafhofgebäudes in Jossgrund-Burgjoß,  Georg-Hartmann-Straße 5 – 7 und ist durch die große Mitteltür oder über das Schafhof-Café zu erreichen. Ein Aufzug ist vorhanden.

Das „Herzstück“ mitten im Spessart gewährt den Besuchern auf einer Ausstellungsfläche von 75 Quadratmetern interessante „Ein- und Ausblicke“ in die Vielfalt der Region. Das „Spessarthaus“ mit seiner wunderbaren Lage in unmittelbarer Nähe zum gepflegten Generationenpark ist eine Anlaufstelle für Menschen, die den Spessart kennenlernen und die reizvolle Landschaft erwandern und erfahren wollen. Den Schwerpunkt bilden in der ersten Etage Aktivurlaubsangebote wie Wandern und sowie Mountainbiken. Karten, Bücher und Werbeträger gibt es an der Infotheke. Wer einen kleinen Gruß aus der Region mit nach Hause nehmen möchte, kann in der ansprechend gestalteten Regionalecke stöbern. Hier werden kulinarische Spezialitäten regionaler Erzeuger aus dem Kinzigtal und Spessart sowie weitere Mitbringsel zum Verkauf angeboten. Ein Teil des Sortiments findet sich auch in den Dorfläden wieder.

Im Bildungsbereich im Dachgeschoss können sich die Gäste an einem interaktiven System mittels Touchscreen über den Lebensraum, die Kulturlandschaft, Tiere und Pflanzen, Erholungs- und Freizeiteinrichtungen und berühmte Persönlichkeiten der Region informieren.

 

Foto zur Meldung: Schaufenster Spessart wieder geöffnet
Foto: Schaufenster Spessart wieder geöffnet

Veranstaltungen bis 5. Juni abgesagt

(05. 05. 2020)

Wegen der Corona-Pandemie entfallen  unsere nächsten Führungen bis einschließlich Sonntag, 7. Juni. Änderungen und mögliche Ersatztermine geben wir rechtzeitig bekannt.

 

Informationen zu den Premium-Wanderwegen und Mountainbike-Routen sowie weitere Prospekte senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Foto zur Meldung: Veranstaltungen bis 5. Juni abgesagt
Foto: Veranstaltungen bis 5. Juni abgesagt

Niedlich aber wild - Wildkätzchen bitte im Wald lassen!

(29. 04. 2020)

Neue Hinweisschilder im Naturpark Hessischer Spessart klären auf: Wildkätzchen im Wald lassen!

 

Auf sämtlichen Wanderparkplätzen haben unsere Mitarbeiter der Naturparkwerkstatt Hinweisschilder zum Schutz der Wildkatze  angebracht. Eine gemeinsame Kampagne von Naturpark Hessischer Spessart und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Ziel ist es, an die Waldbesucher zu appellieren, vermeintlich verwaiste Kätzchen nicht anzufassen oder gar mitzunehmen. Neben Rehen, Wildschweinen und Füchsen bekommt in diesen Monaten auch die Europäische Wildkatze Nachwuchs, die im Naturpark Hessischer Spessart

beheimatet ist. „Das Muttertier ist in der Regel nicht weit weg, gerade kurz auf Mäusejagd oder versteckt sich in unmittelbarer Nähe“, erklärt Susanne Schneider, Wildkatzenexpertin des BUND Hessen.

Die neuen Hinweisschilder klären darüber auf, dass in der Region Wildkatzen leben und bitten die Waldbesucher, gesichtete Jungkatzen nicht zu stören und nur aus großer Entfernung zu beobachten.

„Wir wollen verhindern, dass die grau-getigerten Wildkätzchen aus dem Wald mitgenommen werden. Besonders in den ersten Lebenswochen  sehen sie Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich“, informiert Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner. „Die Tiere landen, sobald sie etwas älter sind und wildkatzentypische Verhaltensweisen zeigen, bestenfalls in Schutzstationen. Das bedeutet für die Kätzchen jedoch enormen Stress. Auch die Ansteckungsgefahr mit Krankheiten ist hoch und kann den Tod für die Tiere bedeuten. Auswilderungen zurück in die freie Natur klappen leider nicht immer. Daher gilt: bitte nicht anfassen oder stören.“  

 

Hintergrundinformationen:

Die größte Bedrohung für die Europäischen Wildkatzen ist die Zerschneidung ihres Lebensraums. Beim Überqueren von Straßen und Autobahnen kommt es immer wieder zu Todesfällen, in Hessen verunfallen ca. 50 Wildkatzen pro Jahr.  Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Aber auch weite ausgeräumte Ackerflächen stellen für die Wildkatze eine Gefahr dar. Sie verlassen ungern ihre Deckung, so dass sie große Felder nicht überqueren können. Inzucht und genetische Verarmung drohen. Deshalb sind die Europäischen Wildkatzen – und mit ihr viele andere Waldtierarten – auf ein Netzwerk aus Wäldern angewiesen. Verbindungen aus Bäumen und Büschen helfen ihnen, neue Lebensräume zu erobern und Paarungspartner zu finden. Der BUND engagiert sich deshalb seit nunmehr 15 Jahren für ein „Rettungsnetz Wildkatze“ mit einem Waldverbund von 20.000 grünen Kilometern über ganz Deutschland.

Wer Wildkatzenjunge gesehen hat, kann dies dem BUND Hessen melden: www.bund-hessen.de/wildkatze

 

Foto zur Meldung: Niedlich aber wild - Wildkätzchen bitte im Wald lassen!
Foto: Niedlich aber wild - Wildkätzchen bitte im Wald lassen!

"Deutschlands schönste Wanderwege" - Spessartspur "Merneser Jossatal" nominiert

(19. 03. 2020)

„Deutschlands schönste Wanderwege“ – neuer Rundwanderweg „Merneser Jossatal“ im Naturpark Hessischer Spessart nominiert – Abstimmung bis 30. Juni möglich

 

Die Fachzeitschrift „Wandermagazin“ kürt jährlich „Deutschlands schönste Wanderwege“. Nominiert ist dieses Mal in der Kategorie Tages- und Halbtagstouren auch die neue Spessartspur „Merneser Jossatal“ im Naturpark Hessischer Spessart.

Sie führt den Wanderer durch eines der schönsten Spessarttäler. Startpunkt ist in 63628 Bad Soden-Salmünster im Stadtteil Mernes am Parkplatz an der Sportanlage. Auf einem Pfad entlang der Jossa führt die Spur am Freibad und an der Kneippanlage vorbei. Kurz vor dem Bannwald steigt der Weg an bis zum Waldrand. Hier ergeben sich einzigartige Ausblicke in das Jossatal in Richtung Osten und hinüber zum Merneser Hausberg, dem Stacken mit 464 Metern Höhe. Nach einem Stück durch den jungen Eichenwald berührt die Spur kurz den Premiumwanderweg „Spessartbogen“, bevor es zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Bis zum 30. Juni können Interessierte unter dem Link www.wandermagazin.de/wahlstudio ihre Stimme abgeben. Unter allen Teilnehmern verlost das Wandermagazin wertvolle Outdoor-Sachpreise.

 

Foto zur Meldung: "Deutschlands schönste Wanderwege" - Spessartspur "Merneser Jossatal" nominiert
Foto: "Deutschlands schönste Wanderwege" - Spessartspur "Merneser Jossatal" nominiert

Engagement Natur - erstes Treffen mit Naturschutzverbänden und Vereinen

(09. 03. 2020)

Bei einem Treffen im Umweltamt des Main-Kinzig-Kreises mit Vertretern von Vereinen und Verbänden, die im Themenbereich Natur arbeiten, hat die kreative Phase des vom Naturpark Hessischer Spessart angestoßenen Projektes „Engagement Natur“ begonnen. „Es gibt viele Synergien, die man nutzen kann“, betonte Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner, der den Teilnehmern die Projektidee vorstellte. Das Ziel sei, Freiwillige, die im Bereich Natur arbeiten, zusammenzuführen und deren Arbeit zu unterstützen. Die  meisten Vereine, die Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet hatten, wünschen sich Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit und Gelegenheiten für einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Dies ergab die in 2019 vom Naturpark initiierte kreisweite Fragebogenaktion. Claudia Koch vom Regionalentwicklungsbüro „pro regio“, die den Prozess begleitet, stellte die Ergebnisse vor. Danach wurden in Kleingruppen Ideen gesammelt um zu erörtern, wie ein Netzwerk funktionieren kann. Diese bilden die Grundlage für die Weiterarbeit.

 

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Foto: Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner und Claudia Koch von pro regio

Neues Kinder- und Familienprogramm 2020

(06. 02. 2020)

Kinder sind von Natur aus neugierig und möchten ihre Umgebung kennenlernen.

Dazu bietet der Naturpark Hessischer Spessart viele Gelegenheiten.

 

Ob mit der Familie, mit der Schulklasse oder im Kindergarten, bei Projekten, im Verein, bei den Ferienspielen oder auf einem Kindergeburtstag – für die kleinen Naturentdecker gibt es viele Anlässe, die Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben.

 

Im Jahresprogramm des Naturparks sind Erlebnisführungen enthalten, die zum Entdecken und Forschen einladen. Ausgerüstet mit Entdeckerweste und Becherlupe können die Kinder spielerisch das wichtige Ökosystem Wald kennenlernen.

 

Sie dürfen sich mit Begleitperson(en) mit dem Naturparkführer auf Fährten- und Spurensuche begeben und in die geheimnisvolle Welt der Hummeln und der Fledermäuse eintauchen.

 

Als kleine „Detektive“ müssen sie beim „Tatort Wald“ helfen einen „Mord“ aufzuklären, sie dürfen dem Biber nachspüren oder wie früher die Töpfer in einer echten Tongrube nach Ton graben und damit ein Gefäß formen.

 

An geheimnisvollen Orten dürfen sie ihr Jagdglück beim mittelalterlichen Jagen versuchen oder im Backhaus Pizza backen.

 

Die Naturpark-Geschäftsstelle hat für das Jahr 2020 einen Flyer mit Erlebnisführungen aus dem Jahresprogramm erstellt, die für Familien mit Kindern geeignet sind. Er soll der Zielgruppe den Überblick über das Angebot erleichtern.

Der Flyer ist im "Schaufenster Spessart", Georg-Hartmann-Straße 5 - 7 in Jossgrund-Burgjoß sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen und in den Verwaltungen der Mitgliedsgemeinden des Naturparks erhältlich. Ebenso steht das Programm auf dieser Seite zum Download bereit.

 

[Hier können Sie das Kinder- und Familienprogramm kostenlos herunterladen.]

Foto zur Meldung: Neues Kinder- und Familienprogramm 2020
Foto: Neues Kinder- und Familienprogramm 2020

Natur- und Landschaftsführer erhalten ihre neuen Plaketten

(06. 02. 2020)

Am Anfang eines jeden Jahres erhalten die ehrenamtlichen Naturparkführer vom Vorstand des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart ihre neuen Plaketten.

Anhand dieser Plaketten werden sie von den Gästen als fachkundige Ansprechpartner und Botschafter des Spessarts wahrgenommen. Alleine im hessischen Spessart bieten rund 60 aktive Naturparkführer in diesem Jahr insgesamt mehr als 100 Veranstaltungen mit einem breiten Themenspektrum an. Seit vielen Jahren geht dieses Engagement weit darüber hinaus, zum Beispiel in der Umweltbildung, bei der Digitalisierung und Feinplanung von Wanderwegen, bei Diensten im Schaufenster Spessart, bei der Betreuung des Infomobils und Ständen auf Märkten und Festen und bei der Mitarbeit in diversen Gremien.

Ferner diente das diesjährige Treffen im Landgasthof zur Quelle in Wächtersbach-Aufenau erneut dem gemeinsamen Austausch. „Zwar hat jeder Naturparkführer seinen Bereich, für den er brennt, aber es ist auch wichtig, die Gemeinschaft zu pflegen. Dieser Wert ist nicht zu unterschätzen“, betonte Flörsbachtals Bürgermeister Frank Soer, der den Anwesenden in Vertretung von Susanne Simmler, der Ersten Kreisbeigeordneten und Naturparkvorsitzenden die Plaketten für das Jahr 2020 überreichte.

Die Naturparkführer nahmen nicht nur ihre Plaketten mit nach Hause, sondern auch eine Reihe von Impulsen, Anregungen und Zahlen. Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner stellte die derzeit laufenden Projekte vor. Eines davon ist der „Naturparkplan“. Er soll eine strategische Zielvorstellung festlegen, um mit Beteiligung regionaler Akteure und Projektpartnern einen gemeinsamen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre zu erarbeiten. Als Grundlage dient die Auswertung des Workshops, der im Rahmen der Plakettenübergabe in 2019 stattgefunden hatte. Allgemein dienen Naturparkpläne als Instrument, das Naturschutzgesetz in den Naturparken umzusetzen und Entwicklungschancen für die Region aufzuzeigen.

Für das Projekt „Engagement Natur“ wurde unter Federführung des Naturparks eine Fragebogenaktion gestartet mit dem Ziel, freiwillig Engagierte sowie Vereine und Institutionen auf dem Themengebiet Natur in ihrer Arbeit zu unterstützen. „Die Rückmeldung ist breit gefächert“, sagte Dänner. „Es gibt viele Kontakte zu Gruppen, die kreisweit irgendetwas mit Natur zu tun haben“. Professionelle Hilfe erfährt der Naturpark dabei durch Claudia Koch vom Planungsbüro pro regio in Frankfurt, die die Machbarkeitsstudie bearbeitet. „Die Zahl der Vereine steigt immer noch“, berichtete die Expertin und gewährte einen interessanten Einblick in die Engagement-Landschaft im Fokus Natur. In 2016 habe es erstmals 600.000 Vereine in Deutschland gegeben. Gleichzeitig steige auch die Zahl der Mitglieder. Ein Drittel der Bevölkerung engagiere sich laut Umfrageergebnissen in ehrenamtlichen Strukturen. Allerdings beklagten über 60 Prozent der Vereine, dass es schwierig sei, jemanden für ein dauerhaftes Engagement zu gewinnen. In den Organisationen fehlten häufig fachkundige Ansprechpartner, um den ehrenamtlich Tätigen die notwendige Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen. Im Vergleich mit großen Organisationen fehlten den kleinen oft Akzeptanz, Gleichberechtigung und Finanzen. Die Fragen nach dem Naturbewusstsein ergaben, dass 90 Prozent der Befragten den Naturschutz als menschliche Pflicht und als wichtige politische Aufgabe sehen. 33 Prozent der Befragten finden allerdings, dass die Natur der technischen Entwicklung nicht im Weg stehen darf. Ferner wurde nach der Motivation für freiwilliges Engagement gefragt, sowie nach der Bereitschaft für ein Engagement in Sachen Natur und ob Veränderungen in den Wohnsiedlungen, Gewerbegebieten, auf Verkehrswegen oder großflächige Renaturierungsmaßnahmen wahrgenommen wurden.  „Es war eine ausgesprochen informative Veranstaltung“, so lautet das Resümee zahlreicher Teilnehmer.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Natur- und Landschaftsführer erhalten ihre neuen Plaketten
Foto: Natur- und Landschaftsführer erhalten ihre neuen Plaketten

Neujahrsgrüße

(06. 01. 2020)

Das Naturpark-Team wünscht allen ein glückliches und gesundes neues Jahr 2020

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße
Foto: Neujahrsgrüße

Neue Spessartspur in Flörsbachtal Lohrhaupten eröffnet

(16. 12. 2019)

Im Flörsbachtaler Ortsteil Lohrhaupten ist die Spessartspur „Lohrhaupter Widdehuh“ freigegeben worden. Der Rundwanderweg mit einer Länge von 6,9 Kilometern startet am Parkplatz vor dem Gemeindezentrum. Von dort geht es bergauf und an der Matthäuskirche vorbei. Hier können die Wanderer den ersten Ausblick auf Lohrhaupten genießen. Eine einzigartige Aussicht bietet die Bergkuppe „Widdehuh“ auf 507,8 Metern Höhe. Über Feld-, Wald- und Wiesenwege führt die Spessartspur-Runde zurück nach Lohrhaupten.

„Es ist ein freudiger Anlass, wenn wieder ein kleiner Mosaikstein in unserer Kommune geleistet wurde“, betonte Flörsbachtals Bürgermeister Frank Soer, der die neue Spessartspur in Vertretung der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler eröffnete. Spessartspuren sind ein Produkt aus dem Projekt Spazierwandern und ergänzen das Wanderangebot des Premiumwanderweges „Spessartbogen“ und der Extratouren, der „Spessartfährten“ im Naturpark. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit, sagte Soer. „Ich hoffe, dass es mit der Spessartspur genauso wird“.  Soer zeigte sich stolz als Standortbürgermeister und dankte allen, die am Projekt beteiligt waren: „Es ist toll, dass wir das in unserer Region hinbekommen haben. Ich hoffe, dass wir die Entwicklung weiter in die richtige Richtung treiben können“ Der Anspruch bleibe bestehen, dass die Wege als Premiumwege zertifiziert werden. Alte Wege fallen weg, um sich auf die Highlights zu konzentrieren.

„Wir brauchen diese Leuchtturmprojekte“, ergänzte Bernhard Mosbacher, Geschäftsführer der Spessart Tourismus und Marketing GmbH mit einem Dank an den Naturpark für die Schaffung der Infrastruktur.

Mit Flörsbachtal und Bad Soden-Salmünster sind aktuell zwei Kommunen mit den Spessartspuren fertig gestellt, weitere folgen in Kürze.

Im gesamten Naturpark Hessischer Spessart sowie in Brachttal, in Birstein und im Staatswald entstehen somit insgesamt 40 Spessartspuren. „Die Wege bedürfen einiges an Planung“, betonte Soer. Zunächst war eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben worden, um zu prüfen, ob das Projekt umsetzbar und finanzierbar ist.  Es wird mit 150.000 Euro Fördermitteln unterstützt.  

Bei der Planung wurde eng mit den Gemeinden zusammengearbeitet. Wegepate Rainer Senzel verfügt in Lohrhaupten über die nötige Ortskenntnis. Die Feinplanung hat Michael Stange, ein erfahrener Wander- und Naturparkführer übernommen. Harald Geib und Annika Ludwig, ebenfalls freiwillige Natur- und Landschaftsführer, engagieren sich bei der Digitalisierung und der Kartendarstellung. Katrin Palige von der Naturpark-Geschäftsstelle hat die Infotafeln für die jeweiligen Startpunkte gestaltet, ebenso wie die Flyer, die in den jeweiligen Gemeindeverwaltungen und im „Schaufenster Spessart“ in Jossgrund-Burgjoß erhältlich sind. Eine Hinweistafel und den entsprechenden Flyer gibt es auch für die Spessartfährte „Sonnenhänge Lohrhaupten“.

Georg Dederich und Hubertus Dorr sind zuständig für das Wegemanagement im Naturpark und haben die Strecken markiert und ausgeschildert.

Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner nahm die Feierstunde zum Anlass, mit einem Präsent den freiwilligen Mitarbeiter Dietmar Scholz zu überraschen, der sich nicht nur beim Vorbereiten der Wege, sondern auch in der Naturpark-Werkstatt ehrenamtlich engagiert.

 

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Foto zur Meldung: Neue Spessartspur in Flörsbachtal Lohrhaupten eröffnet
Foto: Neue Spessartspur in Flörsbachtal Lohrhaupten eröffnet

Neues Jahresprogramm 2020 vorgestellt

(03. 12. 2019)

Im Rahmen der Eröffnung des länderübergreifenden Spessart Adventmarktes an der Bayerischen Schanz haben Susanne Simmler, Erste  Beigeordnete des Main-Kinzig-Kreises und Thomas Schiebel, Landrat des Main-Spessart-Kreises das neue Jahresprogramm 2020 der Naturparke Hessischer und Bayerischer Spessart vorgestellt.

Das gemeinsame Produkt der beiden Naturparke erscheint inzwischen zum 16. Mal.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Auflage in diesem Jahr von 15.000 auf 17.500 Exemplare erhöht. Das Programm enthält eine breite Palette spannender  Exkursionen und Veranstaltungen im gesamten Spessart - in Hessen und in Bayern - und ist ein echter Beweis der guten länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Im Naturpark Hessischer Spessart sind zurzeit rund 80 ehrenamtliche Naturparkführer im Einsatz, die in den unterschiedlichsten Themenbereichen mit Herz und Seele ihr Wissen an alle Altersklassen, vom Kindergartenkind bis zum Senior weitergeben. Jeder einzelne „Naturparkbotschafter“ hat sein spezielles „Fachgebiet“, sein Lieblingsthema, ausgeschmückt mit vielen tollen Ideen. Selbstverständlich gibt es auch Themenschwerpunkte, die im Spessart länderübergreifend einfach dazugehören und immer sehr gut besucht werden, wie zum Beispiel die Schachblumenexkursionen oder die geführten Wanderungen.  

Tierliebhaber dürfen Wissenswertes über den Wolf und andere Wildtiere erfahren, Schmetterlinge beobachten, sich auf Fährten- und Spurensuche begeben und in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse eintauchen.

Kultur- und Geschichtsinteressierte können sich auf die Spuren des „Weißen Goldes“ begeben, die Historie der alten „Schäferey“ kennenlernen, Kunstobjekte am Wanderweg bestaunen oder sich über den alten jüdischen Friedhof in Altengronau führen lassen. Gesundheitsbewusste dürfen den Wald mit allen Sinnen erleben und im Kräutergarten kochen. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Spessart mit dem Fahrrad zu erkunden.

Die kleinen Naturfreunde und Forscher müssen beim „Tatort Wald“ einen Mord aufklären, dürfen dem Biber nachspüren oder eine echte Tongrube entdecken. Die meisten Führungen sind auch individuell buchbar – zum Beispiel für Kindergärten und Schulen oder zu besonderen Anlässen wie Geburtstagsfeiern, Betriebs- oder Vereinsausflüge.

In 2020 wird wieder eine Serie mit geführten Wanderungen auf dem Spessartbogen veranstaltet.  Unter dem Motto „Naturerlebnis Spessartbogen in Raten“ führen sechs Rundwanderungen über Teilstrecken des Premiumwanderweges und auf besonders ausgesuchten Routen zu den Ausgangspunkten zurück.

So gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche und einmalige Angebote, die heimische Natur auf faszinierende Weise kennenzulernen und zu entdecken.

Mehr als 80 von den insgesamt 260 Führungen werden im hessischen Teil des Spessarts angeboten.

Wie im Vorjahr bietet das Programmheft eine kurze Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen und eine Übersichtstabelle. Darüber hinaus enthält es Informationen zur Region und zu weiteren Angeboten, zahlreiche Adressen, eine Übersichtskarte sowie einen Kalender, der einen schnellen Überblick ermöglicht.

 

Das Jahresprogramm 2020 ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Georg-Hartmann-Straße 5 - 7 in 63637 Jossgrund Burgjoß, Telefon 06059 906783, E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen erhältlich.

Auf unserer Internetseite kann das Jahresprogramm auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

 

Bildunterschrift:

v. l.: Julian Bruhn, stellvertretender Geschäftsführer Naturpark Spessart e.V. (Bayern), Thomas Schiebel, Vorsitzender Naturpark Spessart e.V. und Landrat Main-Spessart-Kreis, Susanne Simmler, Vorsitzende Naturpark Hessischer Spessart und Erste Beigeordnete Main-Kinzig-Kreis, Fritz Dänner, Geschäftsführer Naturpark Hessischer Spessart.

Foto zur Meldung: Neues Jahresprogramm 2020 vorgestellt
Foto: Neues Jahresprogramm 2020 vorgestellt

Engagement Natur - neues Projekt gestartet

(27. 11. 2019)

Unter Federführung des Naturparks Hessischer Spessart startet zurzeit ein Projekt mit dem Ziel, freiwillig Engagierte sowie Vereine und Institutionen im Main-Kinzig-Kreis auf dem Themengebiet Natur in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ab 2020 möchten der Naturpark und seine Kooperationspartner verstärkt gemeinsame Netzwerk-Treffen und Austauschmöglichkeiten mit Wissensvermittlung anbieten. „Gerade in der heutigen Zeit ist jedes Engagement für die Natur wichtig und zukunftsweisend“, betont Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner. „Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Zusammenschlüssen nimmt dabei großen Raum ein“.

 

Der Naturpark Hessischer Spessart, ein Zweckverband aus 15 Kommunen arbeitet seit langem erfolgreich und gerne mit freiwillig Engagierten.

An mehr als 200 ausgewählte Vereine und Institutionen im gesamten Kreisgebiet wurden in den letzten Wochen Fragebögen versandt um zu ermitteln, ob Interesse an einem Netzwerk, an gemeinsamen Veröffentlichungen, am Erfahrungsaustausch in Form von Seminaren, Workshops und Veranstaltungen sowie an externer Unterstützung bei ihren Projekten besteht und welche Themen sie besonders interessieren.

Potenzielle Projektpartner, die an dem Fragebogen interessiert sind, können diesen gerne in der Naturpark-Geschäftsstelle, Georg-Hartmann-Straße 5 – 7 in 63637 Jossgrund Burgjoß, Telefon 06059 906783, E-Mail info@naturpark-hessischer-spessart.de anfordern oder auf der Internetseite herunterladen.

Die Initiatoren freuen sich bereits über positive Rückmeldungen. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms LEADER und SPESSARTregional und soll voraussichtlich im Februar 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Naturpark bedankt sich vorab bei den Partnern der Ehrenamtsagenturen des Main-Kinzig-Kreises, beim Umweltzentrum Hanau und bei zahlreichen Naturschutzverbänden und Einzelpersonen.

[Hier können Sie den FRAGEBOGEN herunterladen]

Foto zur Meldung: Engagement Natur - neues Projekt gestartet
Foto: Engagement Natur - neues Projekt gestartet

Wald und Klimawandel - Fortbildung der Naturparkführer

(02. 11. 2019)

Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Naturparkführer/innen stand das Thema "Wald und Klimawandel" im Fokus einer gemeinsamen Fortbildungsmaßnahme.

Das Försterehepaar Manuela Gebhardt und Reinhard Koch hatte sich bereit erklärt, den Teilnehmern vor Ort zu zeigen, welche Spuren zwei aufeinander folgende trockene Sommer inzwischen auch im Spessart hinterlassen haben.

Während einer rund zweistündigen Exkursion durch die Revierförsterei Marjoß wurde deutlich, dass Hitze und Wassermangel  vielen Baumarten zugesetzt haben. Hinzu kommt der Borkenkäfer, der durch die hohen Temperaturen ideale Bedingungen vorfindet, um sich rasant zu vermehren.

 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 1. Novmeber 2019.

 

 

Foto zur Meldung: Wald und Klimawandel - Fortbildung der Naturparkführer
Foto: Wald und Klimawandel - Fortbildung der Naturparkführer

Projekt Spazierwandern - die ersten "Spessartspuren" sind eröffnet

(23. 08. 2019)

Die "Spessartspuren" ergänzen im Naturpark Hessischer Spessart das Premium-Wanderwegenetz,  das aus dem   Fernwanderweg "Spessartbogen" und den ebenos stark frequentierten Extratouren, den "Spessartfährten" besteht.

Die ersten drei "Spessartspuren" wurden in Bad Soden-Salmünster eröffnet. Es handelt sich um kurze Rundwanderwege für Spazierwanderer. Susanne Simmler, Erste Beigordnete des Main-Kinzig-Kreises und Vorsitzende des Naturparks Hessicher Spessart hob hervor, dass sich die Wege auch bestens für  Familienausflüge eignen.

Neben den "Spessartspuren"  hat die Kommune auch eine neue Spessartfährte erhalten. Zertifiziert wurden die Wege mit dem Siegel des Deutschen Wanderinstituts.

Mitarbeiter des kreiseigenen Behindertenwerks  "Grün-und-Grün" haben die Wege vorbereitet. "Zahlreiche Einzelschritte sind bis zum fertigen Weg erforderlich", informierte Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, dessen Mitarbeiter für die Markierungen verantwortlich sind.

Der Naturpark überarbeite alle alten Wegeformate und Wanderparkplätze. "Wir werden am Ende des Projektes einen ganzen Strauß von Wegen haben, die zu unterschiedlichen Wanderaktivitäten einladen", betonte Dänner. Es sei ein großes Projekt und stelle den Naturpark vor große Herausforderungen, aber auch auf ein neues Fundament.

Foto zur Meldung: Projekt Spazierwandern - die ersten "Spessartspuren" sind eröffnet
Foto: Eröffnung der ersten Spessartspuren in Bad Soden-Salmünster Mernes

Länderübergreifende Zusammenarbeit

(14. 07. 2019)

Die Vorstände des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart und des Naturparks Spessart e.V. (Bayern) haben sich im Flörsbacher Hof (Gemeinde Flörsbachtal) zur gemeinsamen Sitzung  getroffen.

 

Susanne Simmler, Erste Beigeordnete des Main-Kinzig-Kreises,  Thomas Schiebel, Landrat des Main-Spessart-Kreises begrüßten  Vertreter aus mehreren Landkreisen und der beiden Tourismusverbände auf hessischer und bayerischer Seite. 

 

Die Geschäftsführer der beiden Spessart-Naturparke Fritz Dänner und Dr. Oliver Kaiser stellten die jeweiligen Aktivitäten und die gemeinsamen Projekte vor. So soll auch für 2020 wieder ein länderübergreifendes Jahresprogramm erstellt werden.

 

 

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Foto: Länderübergreifende Zusammenarbeit

Mitarbeit im Naturpark - Freie Plätze für Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

(04. 07. 2019)

Der Zweckverband Naturpark Hessischer Spessart bietet freie Stellen für den Ökologischen Freiwilligendienst an.  

Im Naturpark Hessischer Spessart gibt es rund 70 Anlagen  mit Wanderparkplätzen, Wanderwegen, Grillplätzen, Liegewiesen und Zeltplätzen, die das ganze Jahr über gepflegt werden müssen. In der Geschäftsstelle des Naturparks im „Schafhof“ in Burgjoß verfügt der Zweckverband neben den Büroräumen auch über eine eigene Holzwerkstatt. Von hier aus werden die Arbeiten an den Anlagen koordiniert, vorbereitet und letztlich auch durchgeführt. Auch am Premiumwanderweg „Spessartbogen“ fällt eine Vielzahl von Arbeiten an. Darüber hinaus ist der Naturpark kreisweit bei Messen und Märkten mit einem Infostand vertreten.  

Die „FÖJler“ dürfen in allen Bereichen mitarbeiten. Handwerkliche Fähigkeiten sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Die Aufgaben werden sich an den persönlichen Interessen  und Neigungen der Helfer orientieren. Die Helfer werden von Geschäftsführer Fritz Dänner und Schreinermeister Georg Dederich in die vielfältigen Arbeiten eingewiesen und angeleitet. Es besteht viel Raum für eigene Ideen und Entfaltungsmöglichkeiten. Die Bewerber sollten über einen PKW-Führerschein verfügen, EDV-Kenntnisse besitzen und sich für Natur- und Umweltschutz sowie für Umweltbildung interessieren.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie ihre Bewerbung bitte per E-Mail an info@naturpark-hessischer-spessart.de oder an fwd@diakonie-hessen.de. Weitere Information gibt es in der Naturpark-Geschäftsstelle, Telefon 06059 906783.

Erlebnis Hessen - Aus Liebe zum Spessart - Wiederholung im hr

(01. 07. 2019)

Eine erfreuliche Nachricht von Julian Hipp, FS Kultur und Wissenschaft des Hessischen Rundfunks:

Der Doku-Film "Aus Liebe zum Spessart" aus der Sendereihe "Erlebnis Hessen" wird am Dienstag, 2. Juli um 21 Uhr und am 3. Juli um 3:15 Uhr wiederholt.

 

Hintergrund:

Für die Sendereihe „Erlebnis Hessen“ beschäftigte sich ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks von Mitte Mai bis Ende Juli 2017 intensiv mit der Spessartregion, insbesondere mit Dorferneuerungsprojekten in Jossgrund. Dazu gehört auch das historische Schafhofgebäude in Burgjoß, wo sich ein schmuckes Café sowie die Geschäftsstelle und die Holzwerkstatt des „Naturparks Hessischer Spessart“ befinden. Dort werden die soliden Sitzgruppen aus heimischem Spessart-Eichenholz gefertigt, die an besonderen Stellen entlang des Premiumwanderwegs "Spessartbogen" aufgestellt werden. Zu einer solchen Aktion begleiteten die Kameraleute das Naturpark-Team nach Weiperz ins Sinntal an einen Ort, der insgeheim als der schönste am 90 Kilometer langen Fernwanderweg bezeichnet wird.

Foto zur Meldung: Erlebnis Hessen - Aus Liebe zum Spessart - Wiederholung im hr
Foto: Insgeheim der schönste Ort am Spessartbogen

Exkurs zum Thema Natur mit Nachwuchsbrandschützern

(29. 06. 2019)

Was man im Naturpark alles erleben kann, erfuhren die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Jossgrund bei einer spannenden Exkursion mit Naturparkführer Eddy Röder.

 

Er gab den jungen Teilnehmern einen Einblick in die Geografie und die Flora des hessischen Mittelgebirges. Die Kinder lernten die Grenzen des Spessarts, die Erhebungen, die Bäche und den Verlauf der Jossa sowie typische Pflanzenarten kennen.

 

Zudem wurde ein kleines Farbenexperiment durchgeführt und geforscht, ob Regenwürmer riechen und sehen können.

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Exkurs zum Thema Natur mit Nachwuchsbrandschützern
Foto: Exkurs zum Thema Natur mit Nachwuchsbrandschützern

Naturparkbotschafter mit einheitlichen neuen Jacken ausgestattet

(23. 05. 2019)

Im Zuge der letzten Fortbildungsmaßnahme Mitte Mai dieses Jahres überreichte Fritz Dänner, der Geschäftsführer des Zweckverbandes „Naturpark Hessischer Spessart“ in Vertretung der Verbandsvorsitzenden und Ersten Beigeordneten des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler, einem Großteil der Repräsentanten des Naturparks neue einheitliche Softshell-Jacken. „Sie sollen ein Zeichen der Anerkennung und Motivation sein“, betonte Dänner, der auch die Wegepaten mit den Jacken ausstaffiert. Gespendet wurden die Kleidungsstücke vom Main-Kinzig-Kreis, dem Zweckverband und dem Förderverein Naturpark Spessart. Die Vorderseite ist mit dem Logo des Naturparks mit den Symbolen des Spessarts, dem Schwarzspecht und Eichenblättern bestickt. Auf die Rückseite ist der Schriftzug „Naturparkbotschafter“ gedruckt. Die Naturparkbotschafter freuten sich sehr über die neue Ausstattung, die gut vor den kalten Temperaturen schützte. Die neuen Jacken erwiesen gleich gute Dienste bei einer zweieinhalbstündigen Wanderung durch den schönen Kasselgrund, wo Dr. Carsten Nowak einen Crashkurs unter dem Motto "Natur für Naturparkführer" anbot.

Foto zur Meldung: Naturparkbotschafter mit einheitlichen neuen Jacken ausgestattet
Foto: Naturparkbotschafter mit einheitlichen neuen Jacken ausgestattet

Crashkurs "Natur für Naturparkführer" mit Dr. Carsten Nowak

(22. 05. 2019)

„Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer“ haben mit der Teilnahme am Lehrgang der BANU  (Bundesweite Akademie der staatlich geprüften Bildungsstätten in Natur- und Umweltschutz) das sogenannte BANU-Zertifikat erhalten. Voraussetzung, dass das Zertifikat seine Gültigkeit behält, ist der regelmäßige Besuch von Fortbildungen.   Dr. Carsten Nowak bot als Fortbildungsmaßnahme einen Crashkurs „Natur für Naturparkführer“ an. Die mehr als 20 Teilnehmer lernten bei einer zweieinhalbstündigen Wanderung durch den schönen Kasselgrund die wichtigsten und häufigsten Tier- und Pflanzenarten des Spessarts kennen. Zwar war die Führung hauptsächlich für diejenigen konzipiert, die noch geringe Kenntnisse der heimischen Artenvielfalt aufweisen und diese verbessern wollten wie etwa die Absolventen der letzten Ausbildungsrunde. Doch auch viele erfahrene Naturparkführer hatten großes Interesse daran und nutzten die Gelegenheit um ihren Wissensschatz aufzufrischen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Schließlich ist jeder Natur- und Landschaftsführer bestrebt, seine Veranstaltungsteilnehmer nach bestem Wissen zu informieren und gegebenenfalls auch deren Fragen beantworten zu können. Nowak gab den Naturparkbotschaftern wertvolle Literaturtipps mit auf den Weg und erklärte anschaulich die Erkennungsmerkmale und die Lebensbereiche verschiedener Baumarten, Gräser, Blütenpflanzen und Amphibien, die im Spessart zu Hause sind. Die anschließende Einkehr in der gemütlichen warmen Stube im Naturfreundehaus Günthersmühle nutzten die Teilnehmer, um sich untereinander über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Foto zur Meldung: Crashkurs "Natur für Naturparkführer" mit Dr. Carsten Nowak
Foto: Crashkurs "Natur für Naturparkführer" mit Dr. Carsten Nowak

Internationale Tourismusgruppe zu Gast beim Naturpark Hessischer Spessart

(13. 05. 2019)

Rund 20 Besucher aus verschiedenen Ländern und Kontinenten waren zu Gast im "Schaufenster Spessart", das der Naturpark gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband und dem Regionalverband betreibt.

 

Die Natur- und Landschaftsführer Maren und Dr. Carsten Nowak informierten die interessierten Zuhörer in englischer Sprache über die Aktivitäten des Naturparks, das historische Schafhofgebäude und  die Besonderheiten der Flora und Fauna des Spessarts wie etwa den Biber und die Schachblume.

 

Die Besucher waren überrascht, dass es bei uns Experten gibt, die für Einheimische und Gäste ehrenamtlich Führungen anbieten.

 

Im Anschluss an die Powerpoint-Präsentation nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich im "Schaufenster Spessart" Infomaterial über die Freizeitmöglichkeiten mitzunehmen, in der Regionalecke Produkte aus dem Spessart zu erwerben und im schmucken Schafhof-Café einzukehren.

 

Foto zur Meldung: Internationale Tourismusgruppe zu Gast beim Naturpark Hessischer Spessart
Foto: Dr. Carsten Nowak und Maren Nowak referieren zu den Besonderheiten des Spessarts

Schachblumenfest in Altengronau

(02. 05. 2019)

Die Schachblume steht bundesweit auf der Roten Liste der bedrohten Arten und gilt auch in Hessen als extrem selten. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die Schachblumenvorkommen auf Antrag der HGON  in Naturschutzgebieten von Altengronau unter Schutz gestellt.

Beim Schachblumenfest Ende April nutzten auch in 2019 wieder viele Besucher die Gelegenheit, von unseren Naturparkführern Irmgard Schultheis, Rudolf Ziegler, Ramona Kling und Jockel Fahlteich Wissenswertes über die botanische Rarität zu erfahren. 

Auch unser Geschäftsführer Fritz Dänner war mit unserem Infomobil vor Ort, um die Gäste über die Aktivitäten des Naturparks Hessischer Spessart zu informieren.

Ein herzliches Dankeschön an die Altengronauer Landfrauen für die gelungene Organisation des Festes.

Foto zur Meldung: Schachblumenfest in Altengronau
Foto: Schachblumenfest in Altengronau

Naturpark am Ostersonntag im hr-Fernsehen

(18. 04. 2019)

Hier finden Sie den Link zum Videoclip

 

„So geht Heimat“, lautet der Titel einer TV-Sendung, in der unter anderem der hessische Spessart vorkommt.

Sendetermin ist Ostersonntag, 21. April um 18 Uhr im Hessen-Fernsehen.

Einer von fünf Menschen, die für den Beitrag besucht worden sind, ist Fritz Dänner, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Naturpark Hessischer Spessart. Für Filmaufnahmen hatte der Sender im Oktober vergangenen Jahres mit ihm Kontakt aufgenommen. Gedreht wurde unter der Leitung von Fernsehredakteurin Sabine Brox und mit dem Moderator Jens Kölker oberhalb von Bad Orb am Steinbruch, einem besonders anspruchsvollen und mystisch anmutenden Teilstück des Premiumwanderweges „Spessartbogen“, den Dänner als geeignete Kulisse ausgewählt hatte.

Der Beitrag beschäftigt sich mit den Kernthemen Heimat und Zukunft. Er Basiert auf Geschichten aus der Sendereihe „Erlebnis Hessen“. Eine davon widmete sich in 2017 im Filmbeitrag „Aus Liebe zum Spessart“ der Naturparkregion.

Foto zur Meldung: Naturpark am Ostersonntag im hr-Fernsehen
Foto: Naturpark am Ostersonntag im hr-Fernsehen

"Schaufenster Spessart" in der Sommersaison auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet

(12. 04. 2019)

Bis zum 13. Oktober ist das Schaufenster Spessart auch in diesem Jahr an den Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 16 Uhr geöffnet. Es befindet sich im ersten und zweiten Stock des historischen Schafhofgebäudes in Jossgrund-Burgjoß, Georg-Hartmann-Straße 5 – 7 und ist durch die große Mitteltür oder über das schmucke Café zu erreichen. Ein Aufzug ist vorhanden.

Das „Herzstück“ mitten im Spessart gewährt den Besuchern auf einer Ausstellungsfläche von 75 Quadratmetern interessante „Ein- und Ausblicke“ in die Vielfalt der Region. Das „Spessarthaus“ mit seiner wunderbaren Lage in unmittelbarer Nähe zum gepflegten Generationenpark ist eine Anlaufstelle für Menschen, die den Spessart kennenlernen und die reizvolle Landschaft erwandern und erfahren wollen. Den Schwerpunkt bilden in der ersten Etage Aktivurlaubsangebote wie Wandern auf dem Spessartbogen und den -fährten sowie Mountainbiken auf dem vor fünf Jahren eröffneten und inzwischen erweiterten Wegenetz. Karten, Bücher und Werbeträger gibt es an der Infotheke. Wer einen kleinen Gruß aus der Region mit nach Hause nehmen möchte, kann in der ansprechend gestalteten Regionalecke stöbern. Hier werden kulinarische Spezialitäten regionaler Erzeuger aus dem Kinzigtal und Spessart sowie weitere Mitbringsel zum Verkauf angeboten. Ein Teil des Sortiments findet sich auch in den Dorfläden wieder.

Zurzeit kann im „Schaufenster Spessart“ der vom heimischen Künstler und Bildhauer Faxe M. Müller gefertigte Märchenthron besichtigt werden, der in Kürze einen Platz im Generationenpark erhalten wird.

Im Bildungsbereich im Dachgeschoss können sich die Gäste an einem interaktiven System mittels Touchscreen über den Lebensraum, die Kulturlandschaft, Tiere und Pflanzen, Erholungs- und Freizeiteinrichtungen und berühmte Persönlichkeiten der Region informieren.

Ganzjährig ist das „Schaufenster Spessart“ von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. In der Sommersaison laden an manchen Wochenenden freiwillige Naturparkführer oder Mitarbeiter von SPESSARTregional und des LPV  Main-Kinzig zu Mitmach-Aktionen und Informationsveranstaltungen ein. Die entsprechenden Informationen werden auf der Website www.schaufenster-spessart.de

und in der Presse bekannt gegeben.

 

Foto zur Meldung: "Schaufenster Spessart" in der Sommersaison auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet
Foto: "Schaufenster Spessart" in der Sommersaison auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet

Fastenwanderung zum Messbuchstein

(09. 04. 2019)

Der Naturpark Hessischer Spessart hat sich erstmals offiziell an der Fastenwanderung des „Gute-Stube-Teams“ der Gemeinde Jossgrund beteiligt.

Mittlerweile war es die fünfte Fastenwanderung in der vorösterlichen Zeit. Die beiden Naturparkführer aus Jossgrund, Winfried Imkeller und sein neuer „Kollege“ Eddy Röder konnten bei bestem Frühlingswanderwetter mehr als 30 Interessierte begrüßen. Die Mühen des leichten Anstiegs ab dem Gewerbegebiet in Burgjoß wurden bald mit einem wunderbaren Ausblick über das Jossatal belohnt. „Wir wohnen in einer herrlichen Natur und müssen dazu beitragen, dass sie so bleibt“, mahnte Imkeller. Im gemeindefreien hessisch-bayerischen Grenzgebiet gab Eddy Röder einen Einblick in die Geschichte der Region, insbesondere der beiden Weiler Deutelbach und Emmerichsthal, vom Königreich Preußen einfach vergessen nach dem Ende der bayerischen Herrschaft beziehungsweise nach einem Mainzer Kurfürsten namens Emmerich benannt.

Zudem hörten die Fastenwanderer geistige Impulse zum Thema „Not“, von der Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen und von einer seltsamen Reise eines Brotes. Schließlich kam die Gruppe zum sogenannten „Messbuchstein“, der aussieht, wie ein aufgeschlagenes Messbuch. Die Felsengruppe war im 30-jährigen Krieg ein Zufluchtsort für die Merneser Gläubigen, um dort die Heilige Messe zu begehen.

Als Wegzehrung gab es „Kratzekuche“, das die Wanderer untereinander teilen durften. Das besondere Brot, in Notzeiten ein Restprodukt aus zusammengekratzten Brotteigresten, hatte die örtliche Bäckerei extra hergestellt.

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Foto: Fastenwanderung zum Messbuchstein

Besuch Sonderausstellung Klosterruine im Museum Steinheim

(05. 04. 2019)

Naturparkführer besuchen Sonderausstellung über die Klosterruine Hanau Wolfgang im Museum Steinheim

Der Naturpark Hessischer Spessart bietet seinen Naturparkführern regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen an. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Gültigkeit der Plakette, die jährlich neu an die „Zertfizierten Naturparkführer“ verliehen wird.

Für Ende März hatte die Naturpark-Geschäftsstelle als Fortbildung einen Besuch der Sonderausstellung „Kloster Wolfgang – Mauern voller Rätsel und Geheimnisse“ im Museum Steinheim organisiert. Einige Naturparkführer beschäftigen sich mit dem geschichtsträchtigen Ort. Zudem beteiligte sich der Naturpark an der neuen Infotafel, die an dem Areal seit Sommer 2018 über die Geschichte der Klosterruine informiert. „Die Klosterruine hat ein hohes Potenzial als Lernort“, betont Fritz Dänner, Geschäftsführer des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart. Mehr als 20 Naturparkführer/innen nutzten die Gelegenheit, um mehr über das archäologische Kleinod zu erfahren, das in der idyllisch gelegenen Bulau, einem Waldgebiet nordöstlich von Hanau schlummert.

Der Platz ist ein mystischer Ort und lädt geradezu ein, Natur und Geschichte erlebbar zu machen. Laut mündlicher Überlieferung stiftete Erasmus Hasenfuß, der Forstmeister des Grafen Philipp von Hanau im Jahre 1468 eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Wolfgang, dem Schutzpatron der Holzarbeiter und –handwerker. 1486 und 1488 siedelte sich ein Ordenskonvent der Serviten an. 1515 ist die Rede von vier Priestern, die sich dort niederließen. Doch 1525 und 1527, im Bauernkrieg wurde Sankt Wolfgang verwüstet, worauf die letzten vier Mönche mit ihrem Prior das Kloster verließen. Der freistehende Turm war ursprünglich ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller, dem erst nach der Klosterzeit weitere Geschosse und ein Zinnenkranz aufgesetzt wurden. Nördlich der Kirchenruine wurden ein Vorgängerbau, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie ein runder Treppenturm an der Sakristei freigelegt. Fliesen mit dem Wappen der Grafen von Hanau zierten die Fußböden. Schürfgruben zur Gewinnung von Raseneisenstein prägen den Auwald rund um das Klosterareal. 1715 ließ der letzte Graf von Hanau an der Stelle des heutigen Forstamts das Jagdhaus Wolfgang errichten.

 

 

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Foto: Besuch Sonderausstellung Klosterruine im Museum Steinheim

Höchste Erlebnisqualität - Spessartbogen erneut zertifiziert

(30. 03. 2019)

Der im Jahr 2012 eröffnete Premiumwanderweg „Spessartbogen“ ist erneut zertifiziert worden. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte Fritz Dänner, Geschäftsführer des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart beim jüngsten Treffen mit den freiwilligen Wegepaten im Restaurant „Bürgerstube“ in Biebergemünd.

„Ihr habt alle dazu beigetragen, dass wir wieder zertifiziert worden sind. Ohne die Freiwilligen und Ehrenamtlichen geht es nicht“, würdigte Dänner das Engagement der Wegepaten.

Das „Deutsche Wanderinstitut“ vergibt das Gütesiegel, das drei Jahre gültig ist und für höchste Erlebnisqualität steht. Um keine Inflation aufkommen zu lassen, werden die Hürden bei jeder Nachzertifizierung erhöht.

„Wir machen den Spessart nicht anders. Er ist noch genauso wie vor drei Jahren. Wenn die Markierungen super gepflegt sind und ein Highlight vorhanden ist wie Kunst, ein schöner Ausblick oder ein Gruppensitzplatz, trägt dies dazu bei, die Punktzahl zu erhöhen“, erklärte der Naturpark-Geschäftsführer.

Die zu erreichende Punktzahl sei allerdings auch davon abhängig, ob eine Gastronomie vorhanden ist.

„Wir brauchen uns im Spessart nicht zu verstecken. Die Wege, die wir haben, sind grandios“, ergänzte Georg Dederich, der unter anderem für das Wegemanagement im Naturpark Hessischer Spessart verantwortlich ist und die Wegepaten betreut.

Jeder Wegepate ist für einen bestimmten Abschnitt auf dem insgesamt 90 Kilometer langen Fernwanderweg im Naturpark Hessischer Spessart oder auf einer der Spessartfährten verantwortlich. Dort sorgt er vor allem dafür, dass die Markierungen gut sichtbar sind, so dass auch für Ortsfremde der Wegeverlauf zu erkennen ist.

Foto zur Meldung: Höchste Erlebnisqualität - Spessartbogen erneut zertifiziert
Foto: Höchste Erlebnisqualität - Spessartbogen erneut zertifiziert

Fährten und Spuren lesen

(05. 03. 2019)

Aufgrund der großen Nachfrage hatte Naturparkführer Rudolf Ziegler sogar eine zusätzliche „Fährten- und Spurensuche“ angeboten, die ebenso schnell ausgebucht war wie die Premiere Mitte Februar. Sie bildete den Auftakt der mehr als 80 Naturparkführungen im Hessischen Teil des Spessarts. Eigentlich, so der Experte, habe er die Veranstaltung in den Winter gelegt, in der Hoffnung, dass Schnee liegen würde. So wären die Fährten und Spuren in der freien Natur ohne Probleme sichtbar gewesen.

Unterwegs durch das idyllische Hirschbachtal erfuhren die Teilnehmer zunächst Wissenswertes über die Wunderwerke der Natur, wie etwa Flechten an den Baumstämmen. Der Naturparkführer erläuterte, dass keine Schäden anrichten, aber zur Untersuchung der Luftqualität verwendet werden können.

Eigentlich, so der Experte, habe er die Veranstaltung in den Winter gelegt, in der Hoffnung, dass Schnee liegen würde. So wären die Fährten und Spuren in der freien Natur ohne Probleme sichtbar gewesen.

Doch leider war die weiße Pracht war in diesem Winter nur von kurzer Dauer, so erklärte er mithilfe von Anschauungsobjekten, welche Tiere im Spessart unterwegs sind. In der gemütlichen Hirschbachhütte durften die großen und kleinen Naturfreunde Fundstücke begutachten, zum Beispiel die Hinterlassenschaften der Waldbewohner, aber auch den Abdruck einer Wolfspfote.

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Foto: Fährten und Spuren lesen

Botschafter des Spessarts erhalten Plaketten für 2019

(16. 02. 2019)

Zu Beginn eines jeden Jahres erhalten die ehrenamtlichen Naturparkführer/innen ihre neuen Plaketten. Wenn sie diese bei ihren Führungen tragen, sind sie von den Gästen als sachkundige Ansprechpartner und Veranstaltungsleiter zu erkennen und werden als „Botschafter des Spessarts“ wahrgenommen.

Erstmals war die Feierstunde zu einer ganztägigen Fortbildung erweitert. Neue und erfahrene Naturparkführer hatten Gelegenheit einander kennenzulernen, ihre Erfahrungen auszutauschen und sich in Teamarbeiten mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Aufgeteilt in mehrere Gruppen wurden dabei mit dem Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner  Gegenwart und Zukunft beleuchtet.

Die Naturparkführer haben 20 Jahre alte Wurzeln, wie beim Blick in die Vergangenheit deutlich wurde. Aus der ersten Ausbildungsrunde von 1999/2000 sind heute noch Naturparkführer aktiv und verfügen über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz.

Rund 60 von mittlerweile insgesamt 80 ausgebildeten Naturparkführer/innen  bieten Führungen im länderübergreifenden Jahresprogramm und auf Wunsch  Erlebnisführungen für Gruppen an.   Neben diesen Führungen zu eigenen Themen haben sie im vergangenen Jahr eine Fortbildungsfahrt in den Geo-Naturpark „Frau-Holle-Land“ unternommen und waren auf der Grünen Woche in Berlin, auf der Messe Wächtersbach und beim Spessartmarkt in Burgjoß vertreten. Sie haben Großveranstaltungen wie das Schachblumenfest in Altengronau, den Tag der offenen Tür im Schullandheim Wegscheide, den Umwelttag in Rodenbach und den Bergwinkelmarkt in Schwarzenfels unterstützt. Der Höhepunkt in 2018 war die Ausbildungsrunde in Kooperation mit der Naturschutzakademie Hessen.

Ich bedanke mich bei Ihnen allen für das Engagement und die Zeit, die sie für den Naturpark aufbringen“, betonte Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Zweckverbands, als sie den Anwesenden persönlich die Plaketten für das Jahr 2019 überreichte. „Sie sollten stolz auf sich sein. Sie tun etwas für die touristische Destination Spessart, für die Umwelt- und Kulturbildung im Naturraum und für die Identitätsbildung in unserer Heimat. Naturparkführer bringen mit neuen Ideen und Themen die Menschen dazu, ihre Region kennenzulernen. Sie bringen nicht nur den Wanderer in den Spessart. Naturparkführer sind Menschen, die die Botschaft, dass ihre Heimat liebens- und lebenswert ist, gemeinsam in die Region tragen“.

 

 

 

 

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Foto: Botschafter des Spessarts erhalten Plaketten für 2019

Wechsel im Vorstand des Fördervereins

(15. 02. 2019)

Joachim Lucas ist der neue Vorsitzende des Fördervereins Naturpark Hessischer Spessart. Während der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Jossgrund Burgjoß wurde der Bürgermeister a.D. der Gemeinde Freigericht als Nachfolger von Theo Ratzka gewählt. Robert Ruppel bleibt stellvertretender Vorsitzender, die Verwaltung der Finanzen liegt weiterhin in den Händen von Thomas Dickert und Fritz Dänner wurde erneut zum Schriftführer gewählt. Manuela Gebhardt und Ralf Weppler komplettieren das Team als Beisitzer. Jürgen Chorus wurde als Kassenprüfer bestätigt und Eddy Röder neu hinzugewählt. Der neue Vorsitzende konnte zwar nicht persönlich anwesend sein, er hatte sich aber zuvor bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Die Wahlen gingen zügig und einstimmig über die Bühne. Theo Ratzka zeigte sich sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis und hob die gut harmonierende Vorstandsarbeit und die tatkräftige Unterstützung durch seinen Stellvertreter hervor. „Ich denke gerne an die Zeit zurück“, sagte der scheidende Vorsitzende sichtlich bewegt. Seit der Vereinsgründung in 2003 bekleidete er das Amt 15 Jahre lang.

In seinem letzten Jahresbericht ließ er die Aktivitäten in 2018 Revue passieren. Der Förderverein war beim Spessart-Markt in Jossgrund-Burgjoß vertreten und finanzierte Saatgut für das Projekt „Jossgrund summt“ zum Erhalt der Artenvielfalt.

Beim Hessischen Umweltministerium wurden Förderanträge eingereicht, um die Natur- und Landschaftsführer mit Material für die Umweltpädagogik auszustatten und ihre Aus- und Fortbildung zu unterstützen. Während der Ausbildungsrunde gab es einen Informationsaustausch mit den Teilnehmern, dem Verein der Naturparkführer und der Geschäftsstelle. Darüber hinaus wurde ein Zuschuss für die neue Info-Tafel an der Klosterruine Hanau-Wolfgang gewährt. Auch bei der Vorstellung der Kunstprojekte mit dem Thema „Grimmige Liebe“ am Premiumwanderweg „Spessartbogen“ sowie in der Versammlung des Zweckverbandes Naturpark Hessischer Spessart war der Förderverein vertreten.

In der Geschäftsstelle wurden neue Flyer zur Mitgliederwerbung entworfen. Ratzka merkte an, dass sich die Suche nach Sponsoren schwierig gestalte. Die Mitgliederzahl war erfreulicherweise von 40 auf 45 gestiegen. Anfang 2019 gab es bereits weitere Neueintritte.

Unstimmigkeiten gab es aufgrund eines Presseberichtes der Windkraftgegner. Darin war der Förderverein als Unterstützer der Klage gegen geplante Windkraftanlagen in Flörsbachtal mit aufgeführt. Dazu habe es keinen Beschluss gegeben, wie Ratzka mitteilte. Eine Korrektur, auch im Internetportal des Vereins „Gegenwind“ sei verlangt worden. Einer Neufassung der Satzung stimmten die anwesenden Fördervereinsmitglieder geschlossen zu. Darin ist festgelegt, dass die Einladungen künftig in elektronischer Form versendet werden.

 

 

 

 

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Foto: Wechsel im Vorstand des Fördervereins

Spessartfährte Stolzenberger Tälerblick hat begeistert

(15. 01. 2019)

Zur Dankeschön-Wanderung des Naturparks Hessischer Spessart hatten sich 70 Teilnehmer eingefunden. Trotz grauem Himmel und Nieselregen starteten die Teilnehmer zur Wanderung auf der neuen Spessartfährte „Stolzenberger Tälerblick“ in Bad Soden. Vom Parkplatz an der Thermalstraße wurde die große Wandergruppe zunächst über eine Zubringerstrecke am Bach entlang mit Blick auf das Huttenschlösschen bis zum Spessarfährteneinstieg am Kreuzweg der Laurentiuskirche hinaufgeführt. Naturparkführer Michael Stange hatte unterwegs einiges zum neuen Wanderweg, die Natur und die Historie über Bad Soden und der Stolzenbergruine zu berichten. Über Feld- und Wiesenwege schaffte die Gruppe den Aufstieg und wanderte auf schmalem Waldpfad durch den Heegwald. Der schöne Tälerblick blieb leider durch Nebelschwaden verschleiert, dennoch waren die Wanderer von der Abwechslung der Landschaftsbilder angetan. Die Burgruine wurde bei einem Abstecher vom Weg noch besucht bevor die Gruppe wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück gelangte. Organisiert hatten die Wanderung die beiden Naturparkführer Inge und Michael Stange. Jedes Jahr suchen sie eine interessante Wanderung zum Jahresende im Naturpark Hessischer Spessart aus um sich noch einmal bei den Teilnehmern an Führungen und Veranstaltungen zu bedanken, aber auch für die Veranstaltungen im neuen Jahr zu werben.

Diese sind im Jahresprogramm 2019 zu finden. Es ist erhältlich in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Georg-Hartmann-Straße 5 – 7 in 63637 Jossgrund-Burgjoß, Telefon 06059 906783, E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen.

Foto zur Meldung: Spessartfährte Stolzenberger Tälerblick hat begeistert
Foto: Spessartfährte Stolzenberger Tälerblick hat begeistert

Das neue Jahresprogramm 2019

(25. 12. 2018)

Das Jahresprogramm 2019, ein gemeinsames Produkt des hessischen und des bayerischen Naturparks, erscheint nun zum bereits 15. Mal mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Es stellt Veranstaltungsangebote im ganzen Spessart - in Bayern und in Hessen – vor und ist ein „handfester“ Beweis der guten länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Den beiden Naturparkverwaltungen ist wichtig, dass sich die Region unabhängig von Länder- und Verwaltungsgrenzen möglichst einheitlich nach außen präsentiert, um Gäste aus nah und fern anzusprechen und im touristischen Wettbewerb mit anderen Destinationen bestehen zu können. Mit dem gemeinsamen Jahresprogramm gelingt dies in vorbildlicher Weise.

Im Naturpark Hessischer Spessart gibt es derzeit rund 80 ehrenamtliche Naturparkführer, die in den unterschiedlichsten Themenbereichen und bereits seit vielen Jahren mit Herz und Seele im Einsatz sind und ihr Wissen an alle Altersklassen, vom Kindergartenkind bis zum Senior, weitergeben. Jeder einzelne Naturparkführer hat sein spezielles „Fachgebiet“, sein Lieblingsthema, ausgeschmückt mit vielen tollen Ideen. Selbstverständlich gibt es auch Themenschwerpunkte, die im Spessart länderübergreifend einfach dazugehören und immer sehr gut besucht werden, wie zum Beispiel die Biber- oder Schachblumenexkursionen, Führungen in Naturschutzgebieten, Kräuterführungen mit Verkostung, Fahrradtouren und geführte Wanderungen.

 

Tierliebhaber dürfen Schmetterlinge beobachten, sich auf die Spuren des Bibers begeben, eine Ziegenherde besuchen, bei einer Planwagenfahrt teilnehmen und in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse eintauchen.

Kultur- und Geschichtsinteressierte können sich auf die Spuren der Sälzer begeben,

die Historie des Schlossparks Ramholz kennenlernen oder sich über den alten Judenfriedhof in Altengronau – der als „schönster“ jüdischer Sammelfriedhof in Hessen bekannt ist – führen lassen.

 

Die kleinen Naturfreunde und Forscher sind zur Spurensuche eingeladen, müssen beim „Tatort Wald“ einen Mord aufklären, dürfen mit Giganten kämpfen und die Tongrube entdecken. Die meisten Führungen können auch individuell – zum Beispiel für Gruppen gebucht werden.

 

Absolute Renner im Jahresprogramm und immer frühzeitig ausgebucht sind die Pilzexkursion, die Biber-Exkursionen, das Fotowochenende und alle Wandertouren.

 

So gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche und einmalige Angebote, die heimische Natur auf faszinierende Weise kennenzulernen und zu entdecken.

 

20 ganz frisch ausgebildete Naturparkführer/innen warten auf ihren ersten Einsatz und werden mit viel „Herzblut“ die Heimat und den Spessart unter ihren ganz persönlichen Blickwinkeln vorstellen. Lassen Sie sich überraschen!

 

Wie im Vorjahr bietet das Programmheft eine kurze Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen und eine Übersichtstabelle. Dazu gibt es Informationen zur Region und zu weiteren Angeboten, zahlreiche Adressen, eine Übersichtskarte sowie einen Kalender, der einen schnellen Überblick zu allen 260 Führungen ermöglicht. 80 Veranstaltungen finden im hessischen Teil des Spessarts und 180 Veranstaltungen im bayerischen Teil des Spessarts statt.

 

Das Jahresprogramm 2019 ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Georg-Hartmann-Straße 5 - 7 in 63637 Burgjoß, Telefon 06059/906783, E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Naturpark Spessart sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen erhältlich.

 

Als PFD-Dokument finden Sie auch hier auf unserer Internetseite unter der Rubrik "Erlebnis".

Foto zur Meldung: Das neue Jahresprogramm 2019
Foto: Das neue Jahresprogramm 2019

Newsletter zum Jahresausklang 2018

(23. 12. 2018)

Das Team des Naturpark Hessischer Spessart wünscht Ihnen alles Gute für das neue Jahr!

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Vom jagenden Neandertaler zur modernen Jagd

(26. 10. 2018)

Naturparkführer besuchen Fortbildung zum Thema Jagd

 

Herrliches Herbstwetter und fundierte Informationen zur Jagd ließen die Fortbildung zu einem gelungenen Samstagnachmittag werden.

Regelmäßig bietet der Naturpark Hessischer Spessart mit Sitz in Burgjoß seinen 40 Naturparkführern Fortbildungsveranstaltungen an. Diese gehören auch als Voraussetzung zur Erreichung der jährlichen Plakette zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer. Diesmal stand das Thema Jagd auf dem Programm. Aus den eigenen Reihen der Natur- und Landschaftsführer konnte Berthold Mösinger als Referent gewonnen werden. In seinem Revier war schon alles vorbereitet als die Teilnehmer eintrafen. Mit fundiertem Wissen als Jäger und etlichen Exponaten aus seiner Werkstatt als Tierpräparator nahm er die Teilnehmer mit in die Geschichte der Jagd der Neandertaler bis zur heutigen modernen Jagd. Anschließend ging es noch zu einer Exkursion in sein Revier. Bei einem gemütlichen Ausklang mit gegrillter Wildbratwurst wurde von den Teilnehmern noch vieles zum Thema Jagd erfragt und diskutiert. Unterstützt wurde Berthold Mösinger von Fritz Boss, der auch viele Jahre engagierter Naturparkführer war und als Jäger mit einem großen Erfahrungsschatz bekannt ist. Das Thema Jagd gehörte zu mehreren Fortbildungsveranstaltungen zur Waldbewirtschaftung und wird sicher nach der positiven Resonanz der Teilnehmer fortgeführt werden.

Text und Foto von Inge Stange

Foto zur Meldung: Vom jagenden Neandertaler zur modernen Jagd
Foto: Vom jagenden Neandertaler zur modernen Jagd

Klosterruine Hanau-Wolfgang - idealer Ort, um Natur und Geschichte erlebbar zu machen

(20. 10. 2018)

Es ist ein mystischer Ort, der Platz um die Klosterruine Hanau Wolfgang. Er lädt geradezu ein, Natur und Geschichte erlebbar zu machen.

Laut mündlicher Überlieferung stiftete Erasmus Hasenfuß, der Forstmeister des Grafen Philipp von Hanau im Jahre 1468 eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Wolfgang, dem Schutzpatron der Holzarbeiter und –handwerker. 1486 und 1488 siedelte sich ein Ordenskonvent der Serviten an. 1515 ist die Rede von vier Priestern, die sich dort niederließen. Doch 1525 und 1527, im Bauernkrieg wurde Sankt Wolfgang verwüstet, worauf die letzten vier Mönche mit ihrem Prior das Kloster verließen. In den Jahren 2013/14 fanden dort archäologische Grabungen statt, die eine rege Bautätigkeit auf dem Areal nachwiesen. Der freistehende Turm war ursprünglich ein zweigeschossiges Gebäude mit Keller, dem erst nach der Klosterzeit weiter Geschosse und ein Zinnenkranz aufgesetzt wurden. Nördlich der Kirchenruine wurden ein Vorgängerbau, Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie ein runder Treppenturm an der Sakristei freigelegt. Fliesen mit dem Wappen der Grafen von Hanau zierten die Fußböden. Schürfgruben zur Gewinnung von Raseneisenstein prägen den Auwald rund um das Klosterareal. 1715 ließ der letzte Graf von Hanau an der Stelle des heutigen Forstamts das Jagdhaus Wolfgang errichten.

In den vergangenen Jahren habe viele ehrenamtlichen Helfer und Institutionen dazu beigetragen, die Anlage in einen guten Zustand zu versetzen. An der Gestaltung der neuen Infotafel, die seit Sommer dieses Jahres auf die Geschichte der Klosterruine hinweist, beteiligten sich der Förderverein des Naturparks Hessischer Spessart, die Stadt Hanau, das Landesamt für Denkmalpflege und der Hanauer Geschichtsverein. Die Textvorlage hat Dr. Dieter Neubauer vom Landesamt für Denkmalpflege anhand der Forschungsergebnisse der letzten Jahre erstellt. Layout und Rahmen orientieren sich an den Vorgaben der Limestafeln. Seit April dieses Jahres wird im Museum Schloss Steinheim die Ausstellung „Kloster Wolfgang – Mauern voller Rätsel und Geheimnisse“ zu den Grabungsergebnissen des Geschichtsvereins Hanau und Hessen-Archäologie präsentiert. Auch in Zukunft werde ehrenamtliches Engagement für den Erhalt des beliebten Ausflugsziels nötig sein, darüber waren sich alle Vertreter der beteiligten Organisationen bei einer gemeinsamen Besichtigung der Anlage einig. Der Turm müsse saniert werden, um ihn auf Dauer zu erhalten. „Aus dem Dach wächst ein Busch mit einem gewaltigen Wurzelwerk. Wenn man ihn entfernen würde, droht das Mauerwerk zu zerbröseln“, warnte Dr. Michael Müller, Archäologe und Zweiter Vorsitzender des Hanauer Geschichtsvereins. „Für uns ist es wichtig, Naherholungsangebote zu schaffen“, betonte Fritz Dänner vom Vorstand des Fördervereins Naturpark Hessischer Spessart. Die Klosterruine habe ein hohes Potenzial als Lernort. Um diesen Ort lebendig zu halten, gebe es bereits kreative Ideen von Naturparkführern.

 

Foto zur Meldung: Klosterruine Hanau-Wolfgang - idealer Ort, um Natur und Geschichte erlebbar zu machen
Foto: Die Förderer der Klosterruine Hanau-Wolfgang

Grabungen am Eisenberg bei Steinau abgeschlossen

(05. 09. 2018)

Die Grabungskampagne 2018 am Eisenberg und den Neudorfwiesen wurde Ende August abgeschlossen. Seit Pfingsten wurde im Areal, unter der Leitung von Claus Bergmann (2. Vorsitzender Archäologisches Spessartprojekt e.V., Kreisarchäologe MKK) und Laura Hasenstein (Archäologin), mit Ehrenamtlichen geforscht. Die Maßnahme des ASP e.V. ist damit aber nicht am Ende, Funde und Proben müssen jetzt untersucht und ausgewertet werden, gezielte Sondagen für 2019 sind vorgesehen.

 

Mit einem Höhepunkt, der Blockbergung eines mittelalterlichen Rennofens, endete die diesjährige Kampagne. Eingebettet in eine Gipskorsage wurde das gefundene Ofen-Unterteil in einem Stück, zusammen mit dem ihn umgebende Boden herausgenommen. So wurde der Fund nicht zerstört und kann detailliert untersucht, und restauriert werden. Wir hoffen, den Ofen so zu präparieren, dass er in Ausstellungen gezeigt werden kann, so Rainer Geschwindner der Sprecher der Ehrenamtlichen.

 

Zahlreiche Funde, Befunde und Proben konnten gesichert werden und öffnen so ein Fenster in die Vergangenheit. Doch zunächst kommt deren wissenschaftliche Aufbereitung. Unter anderem sind Bodenproben zu „schlämmen“ und von einem Archäobotaniker unterm Mikroskop zu untersuchen. So können Informationen zu Vegetation, Ernährung, oder menschliche Eingriffe der betrachteten Zeit herausgefunden werden. Oder gefundene Schlacken sind von Metallurgen zu untersuchen, um Rückschlüsse auf den Verhüttungsprozess herstellen zu können. Alle sind gespannt, welche Geheimnisse sich so noch lösen lassen.

 

An der Grabung haben sich 70 Personen beteiligt, darunter viele Helfer die zum ersten Mal an „Archäologenluft“ geschnuppert haben.

Auch 90 Schüler der Brüder-Grimm-Schule Steinau nutzten die Möglichkeit sich beim Graben zu beteiligen.

 

Die Beteiligung und das Interesse an der Grabung war sehr groß. Dies zeigte u.a. der „Tag der offenen Grabung“ mit über 200 Besuchern oder der Besuch von Gruppen des GV-Steinau oder des Naturparks hessischer Spessart.

 

Bevölkerung, Vereine, Verwaltungen und die Geschäftswelt der Region haben die Grabung auf unterschiedlichste Art unterstützt.

Ein richtiges Gemeinschaftsprojekt, aus der Region für die Region.

 

https://ausgrabungsteinau.wordpress.com/

 

Foto zur Meldung: Grabungen am Eisenberg bei Steinau abgeschlossen
Foto: Grabungen am Eisenberg bei Steinau abgeschlossen

Der Mohn und die Märchenfigur - Erlebnisreiche Exkursion der Naturparkführer ins Frau-Holle-Land

(30. 07. 2018)

Der Naturpark Hessischer Spessart ist bestrebt, seinen Natur- und Landschaftsführern regelmäßig auch über die Grenzen der eigenen Region hinaus Nationalparke und weitere Naturparke zu präsentieren. „So eine Exkursion trägt dazu bei, Interessantes und Wissenswertes über andere Regionen zu erfahren und dient dem Erfahrungsaustausch unter Kollegen“, betont Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart. Als Ziel der diesjährigen Exkursion hatte er den Geo-Naturpark „Frau-Holle-Land“ im Werra-Meißner-Kreis ausgewählt. 15 Teilnehmer aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis von Hanau bis Schlüchtern trafen sich freitags mittags in Gelnhausen, um für ein gemeinsames Wochenende in Richtung Nordhessen aufzubrechen.

Als Abschluss des ersten Tages hörten die Spessarter in einem interessanten Vortrag, wie der Geo-Naturpark südöstlich von Kassel organisatorisch aufgebaut ist und wie die Märchenfigur Frau Holle, die die Menschen in der Jungsteinzeit als Göttin verehrten, der Region ihren Namen gab. Bei geführten Wanderungen an den folgenden Tagen mit zwei Rangerinnen auf gepflegten und abwechslungsreichen Premiumwanderwegen lernten die Naturparkführer aus Mittelhessen vieles über die Geschichte, die Geologie und die botanischen Besonderheiten des Kaufunger Waldes kennen. Dabei bot sich ihnen ein herrlicher Ausblick über das Werratal und über eine ehemalige Bergbaustation, das Reich des Wanderfalken. Ein Picknick am „Frau-Holle-Teich“ rundete die gelungene Exkursion ab.

Untergebracht war die Gruppe im 900-Seelen-Dorf Germerode, das für ein paar Wochen im Jahr eine beachtliche Infrastruktur für einen riesigen Ansturm an Touristen bewältigt. Dort verwandeln zur Sommersonnwende Millionen pinkfarbene Mohnblüten die Landschaft in ein Blütenmeer.

Bei einer Planwagenfahrt durch die Mohnfelder erfuhren die Teilnehmer aus dem hessischen Spessart Wissenswertes über den Anbau und die Verwendung der Ackerpflanze und wie sich eine Vision zur Geschäftsidee entwickelt hat.

Das herrliche Wetter lud dazu ein, sich abends im Forsthausgarten aufzuhalten, die vielen gewonnenen Eindrücke in langen Gesprächen Revue passieren zu lassen und Ideen und Anregungen mit nach Hause zu nehmen.

Während der Heimfahrt nutzte die Gruppe die Gelegenheit, im Grenzmuseum Bad Sooden-Allendorf an drei Jahrzehnte bewegte deutsche Geschichte zu erinnern.

 

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Foto: Der Mohn und die Märchenfigur - Erlebnisreiche Exkursion der Naturparkführer ins Frau-Holle-Land

Eine der beliebtesten Urlaubs- und Freizeitaktivitäten

(30. 07. 2018)

Das Wandern zählt zu den beliebtesten Urlaubs- und Ausflugsaktivitäten der deutschen Bevölkerung. Vielerorts kann der Wandertourismus wirtschaftliche Effekte auslösen, an denen eine Region ohne erheblichen Mehraufwand teilhaben kann.

Zur Charakterisierung des Wandertourismus erhebt die Forschungsgruppe Wandern an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften mit Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien in Salzgitter jährlich Vergleichsdaten anhand einer Befragung von Wanderern. Auch der Naturpark Hessischer Spessart unterstützt diese Befragung. „Als Betreiber des Premiumwanderweges ‚Spessartbogen‘ und der ‚Spessartfährten‘ wollen wir natürlich wissen, was die Besucher unserer Region wollen, um ihren Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden“, betont Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner.

Postkarten mit den Zugangsdaten zum Wandermonitor 2018 sind im „Schaufenster Spessart“ im Schafhofgebäude zu den regulären Öffnungszeiten erhältlich. Zudem ist der Online-Fragebogen im Internet unter www.wanderinstitut.de zu finden.

In 2017 haben die Befragten eine Vielzahl an Regionen und Wanderwegen beurteilt, was positiv zur Aussagekraft der allgemeinen Ergebnisse zum Wandertourismus in Deutschland beiträgt.

Der Großteil der Wanderer ist zwischen 50 und 59 Jahre alt, wobei der Anteil an Frauen und Männern etwa gleich groß ist. Die Hälfte der Befragten gab an, mehrmals im Monat zu wandern.

Die meisten Wanderer sind zu zweit und ohne Kinder unterwegs. Dabei legen sie im Durchschnitt eine Strecke von 14 Kilometern in etwa vier Stunden zurück. Die Motive, eine Wanderung zu unternehmen, sind vielfältig. Fast alle (96 Prozent) gaben an, dass „die Natur erleben“ für sie der wichtigste Grund ist, zu wandern. Weiterhin möchten sich die Wanderer bewegen, aktiv sein, die Region erleben, etwas für die Gesundheit tun, den Kopf frei bekommen, etwas Neues entdecken, Stille erleben und Stress abbauen.

Fast die Hälfte der Befragten besitzt einen Hochschulabschluss. 85 Prozent der Wanderer sind 1 bis 3 Tage unterwegs. Als Übernachtungsmöglichkeiten werden Hotel oder Hütte bevorzugt.

Die Auswahl einer Strecke beruht insbesondere auf Aspekten wie der Länge des Weges, der Beschilderung sowie einem gewissen Grad an Ruhe. Auch die Streckenführung sowie der Schwierigkeitsgrad des Weges bilden wichtige Kriterien.

Über 85 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen für die Auswahl einer Region vor allem die Landschaft und die Natur wichtig sind.

Bei der Frage zur Verpflegung entschieden sich knapp 40 Prozent spontan für eine Gaststätte mit einfachem gastronomischem Angebot. Ein Drittel hat immer Proviant dabei, nutzt aber zusätzlich gerne das gastronomische Angebot.

Sowohl bei Tageswanderungen als auch bei mehrtägigen Wanderungen ist die Bereitschaft, Umwege für eine gastronomische Einrichtung zu gehen, erkennbar, wenn entsprechende Hinweisschilder auf dem gesamten Umweg auf Öffnungszeiten sowie auf die Länge des Umweges hinweisen.

Der „perfekte Wanderweg“ verfügt über ein einfaches, rustikales und gemütliches Gasthaus mit regionalem, saisonalem, biologischem und warmem Speiseangebot. (Quelle: Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Arbeitsgruppe Wandermonitor)

 

 

 

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Foto: Eine der beliebtesten Urlaubs- und Freizeitaktivitäten

Zweite Etappenwanderung auf dem Spessartbogen

(18. 07. 2018)

Seit 2014 bietet der Naturpark Hessischer Spessart alle zwei Jahre vier geführte Etappenwanderungen auf dem Premiumwanderweg „Spessartbogen“ an. Die erste Tour in diesem Jahr führte Anfang Mai mit über 40 Teilnehmern von Marjoß nach Schlüchtern. „Weil sich der nordöstliche Teil des Spessarts gerade im Frühjahr von seiner schönsten Seite zeigt“, begründet Natur- und Landschaftsführer Michael Stange die Reihenfolge.

Die zweite Etappenwanderung startete  bei tiefblauem Himmel und noch angenehm frischen Temperaturen in der Nähe von Waldrode, einem Ortsteil der Gemeinde Linsengericht.

Die knapp 25 Kilometer lange Strecke bescherte den Teilnehmern viele eindrucksvolle Naturerlebnisse und „Glücksmomente“: duftende Heuwiesen, plätscherndes Wasser, gepflegte Obstbaumplantagen, einzigartige Ausblicke über das Kinzigtal und den Biebergrund und sogar die Gastfreundschaft eines Anwohners.

Michael Stange informierte die interessierten Wanderer unterwegs über typische und untypische Spessartbewohner, verschiedene Baumarten und Blühpflanzen sowie über die Historie der Kulturlandschaft und das gesundheitsfördernde Waldklima.

Die Wegwarte am Waldrand zeigte sich mit offener Blüte. „Das ist ein Zeichen dafür, dass das Wetter beständig bleibt“, erklärte der Experte. Auch über geologische Besonderheiten wie den Glimmerschiefer, das Urgestein des Spessarts und über das „weiße Gold“, den Schwerspat, der einst im alten Steinbruch abgebaut worden ist, wusste der Naturparkführer Spannendes zu berichten.

Bei einer kurzen Rast am Naturfreundehaus „Günthersmühle“ erhielten die Teilnehmer einen interessanten Einblick in die wechselvolle Geschichte des 200 Jahre alten idyllisch gelegenen Fachwerkhauses.

Dankbar waren die Wanderer, dass die Tour bei steigenden Temperaturen vorwiegend unter Schatten spendenden Bäumen weiterführte.

In der Nähe der keltischen Ringwallanlage Alteburg passierte die Gruppe das Kunstprojekt „WaldVerWortung“ des Jossgrunder Künstlers Faxe Müller, das die Natur sich allmählich zurück erobert.

Am späten Nachmittag erreichten die Wanderer Bad Orb. Wer am Ende noch genügend Motivation mitbrachte, erklomm den 293 Meter hohen Wartturm auf dem Molkenberg, um noch einen wundervollen Blick über die Kurstadt zu genießen.

Bei einer abschließenden Einkehr bot sich die Gelegenheit, die während der abwechslungsreichen Tour gewonnenen Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Einige Teilnehmer freuen sich bereits auf die dritte Etappenwanderung auf dem Spessartbogen.

Sie führt am Sonntag, 19. August vom Rohrbacher Hof nach Bad Orb. Ein Höhepunkt auf dieser Strecke ist die zu dieser Zeit blühende Heidelandschaft auf dem Merneser Stacken. Näheres findet man im Internet unter www.naturpark-hessischer-spessart.de und im Jahresprogramm, das in den Gemeindeverwaltungen und im „Schaufenster Spessart“ kostenlos erhältlich ist.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 16.07.2018

 

 

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Foto: Zweite Etappenwanderung auf dem Spessartbogen

Bezirkslandfrauen Gelnhausen besuchen Schafhof

(11. 07. 2018)

Rund 120 Mitglieder der Bezirkslandfrauen Gelnhausen verbrachten ihren Wandertag 2018 in Burgjoß.

Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmerinnen war eine Aufteilung in mehrere Gruppen vorgesehen. Eine Gruppe brach mit Natur- und Landschaftsführer Winfried Imkeller zu einer einstündigen Wanderung auf der Spessartfährte „Jossgrund-Runde“ auf. Bezirksvorsitzende Brigitte Trageser bedankte sich bei ihm mit einem Präsent.

Jossgrunds Bürgermeister Rainer Schreiber nahm anschließend die Besucherinnen in Empfang und überbrachte Grüße von seiner Frau Athena, die bereits bei manchen Landfrauen-Ortsvereinen als Märchenerzählerin gastiert hatte.

Bei seinem Blick in die Geschichte des 1787 erbauten Schafhofgebäudes erfuhren die Besucherinnen, dass das Anwesen zwischen den beiden Weltkriegen als Sommersitz des einflussreichen Unternehmers Georg Hartmann diente. Er ist der einzige Ehrenbürger von Burgjoß. Die vorbeiführenden Straße ist nach ihm benannt. „Nach der Sanierung des Gebäudes war es gelungen, drei Behörden aufs Land zu holen“, erinnerte Schreiber.

Eine davon ist der Naturpark Hessischer Spessart, dessen Aufgabe darin bestehe, Naherholungsangebote in der Region zu schaffen, wie Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner mitteilte.

Des Weiteren beherbergt das Gebäude den Verband Spessart regional, der EU-Fördermittel generiert. „Ein Stück Europa hier im Jossgrund“, betonte Dänner. „Ohne diese Fördermittel wäre der Premiumwanderweg Spessartbogen nicht entwickelt worden und auch andere Programme nicht möglich gewesen“. Zu den drei ganz unterschiedlichen Institutionen im Schafhof gehört auch der Landschaftspflegeverband Main-Kinzig, der Ausgleichsmaßnahmen betreut und Kommunen, Einzelpersonen und Vereine dabei unterstützt, Ökopunkte zu erwerben. Durch die große Mitteltür ist das im Jahr 2015 eröffnete „Schaufenster Spessart“ zu erreichen, wo sich Besucher über die Region informieren können, Tipps für Freizeitaktivitäten erhalten und regionale Produkte erwerben können.

Quelle: GNZ vom 14.07.2018

 

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Foto: Bezirkslandfrauen Gelnhausen besuchen Schafhof

Projektwoche an der Jossatal-Schule

(04. 06. 2018)

An drei Tagen begaben sich 20 Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klasse mit  Naturparkführerin Irene Kessler-Stenger auf Erkundungstour rund um Oberndorf. Das Naturprojekt stellte eines von vier Angeboten im Zuge der diesjährigen Projektwoche an der Jossatal-Schule dar.

„Auch Kinder, die noch nicht so lange an der Schule sind, haben sich das Thema ausgesucht, damit sie ihre Umgebung kennenlernen“, freute sich Kessler-Stenger über das große Interesse. Am ersten Tag erkundeten die Kinder mit allen Sinnen die verschiedenen Bäume und wurden über die Funktion des Waldes aufgeklärt. Sie fanden Laub, Zapfen, Früchte und Zweige und bauten anschließend in der Schule Baumkojen aus Apfelsinenkisten und den gesammelten Naturmaterialien. Dabei wurde von den kleinen Forschern alles sorgfältig dokumentiert. Am zweiten Tag lernten die Mädchen und Jungen anhand von Bildmaterial Rot- und Rehwild, Schwarzwild und Fuchs kennen. Sie sprachen über die Eigenschaften und Merkmale der großen Wildtiere und zeichneten Skizzen der Ausstellungstücke für die Präsentation. Im Wald gingen sie auf die Suche nach kleinen Wildtieren und lauschten den Vogelstimmen. Die Erkundungstour am dritten und letzten Tag führte zu den Tieren im und am Wasser. Der Start verzögerte sich allerdings etwas, denn am Morgen gab es reichlich Wasser von oben. Als sich das Gewitter verzogen hatte, gab es bereits auf dem Weg vieles zu entdecken. Anhand von Buntsandsteinfunden begab sich die quirlige Truppe auf eine kurze Reise durch die Erdgeschichte. Dabei stellten die aufmerksamen Entdecker fest, dass der Basalt am Beilstein mit seinen 50 Millionen Jahren ganz schön jung ist im Vergleich zu dem 250 Millionen Jahre alten Buntstandstein, der ganz weich ist und im Spessart am häufigsten vorkommt. Als die kleinen Naturfreunde am Teich angekommen waren, erklärte ihnen Irene Kessler-Stenger, weshalb der Biber mit einer beachtlichen Haarpracht ausgestattet ist. Als Anschauungsobjekt hatte der Naturpark einen ausgestopften Biber zur Verfügung gestellt. Eveline Hagemann, die Pächterin der traumhaften Anlage, erzählte den Kindern, weshalb der Großnager einst ausgerottet war, warum er so wichtig für die Natur ist und wie man vermeidet, dass er die schönen Bäume anknabbert. Seine Spuren waren beim Rundgang über das Gelände deutlich zu erkennen. Sehr interessant war für die kleinen Forscher auch, etwas über das Verhalten der Wasserbüffel und deren Fortpflanzung zu erfahren. „Sie fressen auf der Wiese das, was Kühe nicht mögen. Sie sind sehr scheu, aber platzen fast vor Neugier“, erklärte Eveline Hagemann über die Tiere mit dem guten Gedächtnis und Hufen wie Gummischuhe.

„Am coolsten war die Grille mit ihren langen Fühlern“, schwärmte die achtjährige Svea von ihren Erkenntnissen während der drei Projekttage. Andere erzählten in der Abschlussrunde, dass sie beeindruckt waren vom Dachsbau, der „Polizei des Waldes“ und den vielen Baumarten. Viele von ihnen fanden das Fische füttern und das Keschern am spannendsten, denn dabei wäre beinahe ein großer Stör ins Netz gegangen.

Als weitere Angebote standen der Besuch auf der Pferderanch, ein Märchen- sowie ein Kunstprojekt zur Auswahl, die den Teilnehmern ebenfalls viel Freude bereiteten.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 30.05.2018

Foto zur Meldung: Projektwoche an der Jossatal-Schule
Foto: Projektwoche an der Jossatal-Schule

Historische Tomaten

(18. 05. 2018)

Manche Mamas könnten wohl  anstelle eines bunten Blumenstraußes eine besondere Tomatenpflanze als Geschenk zum Muttertag bekommen haben. Die Resonanz auf die Aktion im „Schaufenster Spessart“ in Burgjoß übertraf jedenfalls alle Erwartungen. In eineinhalb Stunden gingen über 100 Pflanzen über die Infotheke, an der gewöhnlich Prospekte und Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Freizeitaktivitäten in der Region zu finden sind.

„Die Leute haben Schlange gestanden bis zur Treppe“, freute sich Naturparkführerin Ulrike Schauff aus Sinntal über das große Interesse. „Einige Besucher sind sogar bis zu 30 Kilometer gefahren“.

Gerne beantwortete die Fachfrau die Fragen der Besucher über die Aufzucht und die Pflege der historischen Tomatenpflanzen, die normalerweise nicht im Handel erhältlich sind.

Schon bevor Kolumbus Amerika entdeckte, soll es dort bis zu 200 Tomatensorten gegeben haben. Nachdem sie in Europa heimisch wurden, erhöhte sich die Zahl um ein Vielfaches. Heute ist der Markt allerdings von einer rasanten genetischen Verarmung geprägt. Dank mancher engagierter Züchter wie Ulrike Schauff konnte in den vergangenen Jahren diesem Trend gegengesteuert werden, sodass heute wieder mehr historische Tomatensorten für den Hobbygärtner zugänglich sind.

„Sie sind sehr aromatisch und haben nicht die gewöhnliche rote Farbe. Sie können gold-orange, grün-weiß oder schwar-zrot sein“, berichtet die Expertin und betont, dass es sich dabei nicht um sogenannte Hybridpflanzen handelt. Diese versprechen den Landwirten gute Erträge, beständigeres Aussehen und eine besser vermarktbare Ernte. Doch dadurch, dass die Eigenschaften in der zweiten Generation der Pflanzen bereits verloren gehen, muss jedes Jahr neues Saatgut gekauft werden. Sie sind zur Nachzüchtung nicht geeignet, sozusagen Einwegpflanzen. „Bei den historischen Tomatensorten bekommen Sie am Ende das heraus, was Sie pflanzen“, versichert Ulrike Schauff. Damit sich die Interessenten einen Eindruck vom Aussehen ihrer künftigen Ernte verschaffen konnten, präsentierte sie Fotos ihrer Exemplare auf einem Tablet.

Das Wissen, unter welchen Bedingungen Tomaten für den Handel gezüchtet werden, hat sie dazu bewogen, nach Alternativen zu suchen und selbst Tomaten zu züchten.

Ihre Tomatensamenbank, die mittlerweile 60 Sorten enthält, hütet sie in einer alten Zigarrenkiste. „Die muss man einfach erhalten“, ist die Fachfrau überzeugt.

Wie aus alten Tomatensamen neue Pflanzen werden, das lehrt sich im Auftrag des Naturparks auch in geschlossenen Gruppen wie etwa bei den Landfrauen. Das Publikum erfährt dabei Wissenswertes über Herkunft, Anbau und Verwendung des schmackhaften Nachtschattengewächses.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 16.05.2018

 

Foto zur Meldung: Historische Tomaten
Foto: Historische Tomaten

Erste Etappenwanderung auf dem Spessartbogen von Marjoß nach Schlüchtern

(08. 05. 2018)

Seit 2014 bietet der Naturpark Hessischer Spessart alle zwei Jahre vier geführte Etappenwanderungen auf dem Premiumwanderweg „Spessartbogen“ an. Weil sich der nordöstliche Teil gerade im Frühjahr von seiner schönsten Seite zeigt, haben sie Natur- und Landschaftsführer Inge und Michael Stange als erste Etappe ausgewählt.

Mehr als 40 Teilnehmer trafen sich  am Feuerwehrstützpunkt in Schlüchtern. „Ich bin sicher, wir werden heute viele Glücksmomente erleben“, versprach Inge Stange. Und sie sollte Recht behalten. Auf einer Strecke von 23 Kilometern durfte die Wandergruppe viele beeindruckende Naturerlebnisse genießen. Die Zahl der Anmeldungen übertraf alle Erwartungen.

Mit dem Bus ging es zunächst zum Rohrbacher Hof bei Marjoß, wo der sechsstündige Fußmarsch bei sonnigem Frühlingswetter startete. Während der Fahrt gab Michael Stange einen kurzen Einblick in die Geschichte des Töpferortes.

Bevor sich die Wanderer durch die Flussaue in Bewegung setzten, erfuhren sie Wissenswertes über den Biber und wie das fast ausgestorbene Nagetier in den 1980er Jahren im Spessart wieder angesiedelt wurde.

Im Naturschutzgebiet Ratzerod konnte die Gruppe seltene Orchideenarten bewundern, die nur auf nicht bewirtschafteten Flächen gedeihen.

Das schattige Ufer des Willingsgrundweihers mit seiner Biberburg lud zur ersten Rast ein. Die Mühen des Anstiegs bei steigenden Temperaturen wurden bei einer weiteren Pause mit einem einzigartigen Ausblick auf die Orte Weiperz und Sterbfritz sowie auf die Burg Schwarzenfels belohnt. Michael Stange berichtete dort über die geologischen Besonderheiten des nordöstlichen Spessarts.

Die Tour führte auch am Standort vorbei, wo vor einem Jahr ein Filmteam des Hessischen Rundfunks das Aufstellen einer Sitzgruppe begleitete. Der Beitrag war Teil des Dokumentationsfilms „Erlebnis Hessen“, der im HR-Fernsehen am 7. November 2017 ausgestrahlt wurde. Viel Aufmerksamkeit widmete das Filmteam damals dem Waldkunstprojekt „Wegzeichenformel“ des Jossgrunder Künstlers Faxe Müller. Es wurde im September vergangenen Jahres eingeweiht und konnte während der Etappenwanderung ebenfalls bestaunt werden.

Einen weiteren Höhepunkt bildete der Gang durch die kühle Ahlersbacher Schlucht mit dem Naturdenkmal „Wilder Tisch“, einer bizarren Felsformation. Bevor die Gruppe gegen 16 Uhr Schlüchtern erreichte, bot sich ein reizvoller Blick auf Türme der Bergwinkelstadt. Gelegenheit zur Stärkung nutzte ein Teil der Wanderer bei der anschließenden Schlussrast in einer Schlüchterner Gaststätte.

Viele begeisterte Teilnehmer freuen sich schon auf die zweite Etappenwanderung.

Sie führt am Sonntag, 8. Juli von Waldrode nach Bad Orb. Treffpunkt ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz Molkenberg am Bad Orber Friedhof. Die Kosten inklusive Bustransfer zum Startpunkt betragen 10 Euro pro Person. In sieben Stunden legen die Teilnehmer 22 Kilometer Wegstrecke zurück. Anmeldungen nehmen Inge und Michael Stange, Telefon 06052 5428 und die Naturpark-Geschäftsstelle, Telefon 06059 906783, E-Mail info@naturpark-hessischer-spessart.de entgegen.

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Foto zur Meldung: Erste Etappenwanderung auf dem Spessartbogen von Marjoß nach Schlüchtern
Foto: Erste Etappenwanderung auf dem Spessartbogen von Marjoß nach Schlüchtern

Der Naturpark beim Tag der offenen Tür des Schullandheims Wegscheide

(26. 04. 2018)

Wie jedes Jahr, wenn das Schullandheim Wegscheide beim „Tag der offenen Tür“ für alle Interessierten seine Pforten öffnet, war auch der Naturpark Hessischer Spessart mit seinem Infomobil vor Ort und freute sich bei besten Wetter über großen Zulauf.

Viele Familien nutzten die Gelegenheit, sich über das Jahresprogramm des Naturparks zu informieren. Natur- und Landschaftsführerin Irene Kessler-Stenger eröffnete mit Moritz Rother, der im Naturpark ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, schon am Vormittag das Stockbrotbacken am Lagerfeuer.

Bei Försterin Manuela Gebhardt und Naturparkführer Rudi Ziegler konnten große und kleine Gäste ihr Wissen anhand eines Tierbilderrätsel unter Beweis stellen und testen, mit welchem Waldbewohner sie sich im Weitsprung messen können.

Foto zur Meldung: Der Naturpark beim Tag der offenen Tür des Schullandheims Wegscheide
Foto: Der Naturpark beim Tag der offenen Tür des Schullandheims Wegscheide

Fotospaziergang durch die Jahreszeiten - Wintertour

(08. 02. 2018)

Beim ersten Fotospaziergang durch die Jahreszeiten des Naturparks Hessischer Spessart in Langenselbold hatten die Teilnehmer das große Glück, dass ‚Frau Holle‘ pünktlich zu der Wintertour über dem Wingertskippel ihre Betten kräftig aufschüttelte. In einer schneebedeckten Landschaft konnte Naturparkführerin Regine Zimmerer 15 kleine und große Hobbyfotografen begrüßen. Die weiße Pracht verschluckte zwar die sonst so gute Fernsicht, dafür gab es mystisch anmutende Ausblicke auf die Ronneburg im Schneenebel. Auf dem Rundweg begegneten den Kameras Schafe und Pferde, die als Fotomotive genauso willkommen waren, wie die verschneiten Bäume, Büsche, Felder, Wiesen, Wege und Wälder. Die Haselblüten und die letzten Hagebutten vom Vorjahr waren vom Schnee wie in Watte eingepackt und von neugierigen Kameralinsen umringt. Am Ende der Tour ging es noch in den Zauberwald auf dem Naturfreundegelände. Hier warteten schneebedeckte Moose, Flechten und eine kleine Urwaldlandschaft auf die Fotokünstler. Zum Abschluss konnten sich alle bei warmen Getränken und heißer Suppe im Naturfreundehaus aufwärmen.

 

Text: Regine Zimmerer, Foto: Barbara Hammer

Foto zur Meldung: Fotospaziergang durch die Jahreszeiten - Wintertour
Foto: Fotospaziergang durch die Jahreszeiten - Wintertour

Neues Jahresprogramm vorgestellt

(01. 12. 2017)

Mit fast 260 Veranstaltungen bietet der Naturpark Spessart auch in 2018 wieder ein umfassendes Angebot, die heimische Natur auf faszinierende Weise kennenzulernen und zu entdecken.

Das neue Jahresprogramm ist ein gemeinsames Produkt des hessischen und des bayerischen Naturparks und erscheint zum 14. Mal mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren. „Es stellt Angebote im gesamten Spessart vor und zeugt von einer konstanten und sehr guten länderübergreifenden Zusammenarbeit“, erklärten Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Landrat des Main-Spessart-Kreises, Thomas Schiebel bei der Vorstellung im Rathaus in Frammersbach.

Den beiden Naturparken ist wichtig, dass sich die Region unabhängig von Länder- und Verwaltungsgrenzen möglichst einheitlich nach außen präsentiert, um Gäste aus Nah und Fern anzusprechen und im touristischen Wettbewerb mit anderen Destinationen bestehen zu können.

Gestaltet wird das umfassende Programm von mehr als 60 ehrenamtlichen Naturparkführern. Dazu zählen zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Gästeführer, sowie Wald- und Naturpädagogen. Das Angebotsspektrum reicht von geführten Touren auf dem Fernwanderweg "Spessartbogen" über Themenwanderungen, die auch für Familien mit Kindern geeignet sind bis hin zu geführten Rad- und Mountainbike-Touren. Selbstverständlich gibt es auch Themen, die im Spessart länderübergreifend dazu gehören wie etwa die Biber- oder Schachblumenexkursionen. Kultur- und Geschichtsinteressierte können sich auf die Spuren der Sälzer begeben, die Historie des Schlossparks Ramholz kennenlernen oder sich über den alten Judenfriedhof in Sinntal führen lassen.

Wie bereits im vergangenen Jahr bietet das Programmheft eine kurze Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen und eine Übersichtstabelle zur Erleichterung der Planungen. Dazu gibt es Informationen zur Region und zu den weiteren Angeboten, zahlreiche Adressen, eine Übersichtskarte sowie einen Kalender. Neu im Programm sind Fotospaziergänge, geführte Touren mit dem Pedelec, thematische Führungen zum „Jägerlatein“ und „Vom Bergbau- zum Naturschutzgebiet. „Egal ob Kindergarten- oder Schulkinder, Erwachsene, Rollstuhlfahrer, Familien oder Ausflugsgruppen – hier findet jeder etwas, und auch spezielle Wünsche werden über die Geschäftsstellen vermittelt“, versprechen die beiden Geschäftsführer Fritz Dänner (Hessen) und Dr. Oliver Kaiser (Bayern). Die Angebote können meist auch separat gebucht und auf individuelle Wünsche abgestimmt werden. Ab sofort ist das Programm in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart in Jossgrund-Burgjoß sowie bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Naturpark Spessart erhältlich.

 

 

 

 

 

 

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Foto: Neues Jahresprogramm vorgestellt

Jossgrund in Erlebnis Hessen - Preview am 5. November

(07. 11. 2017)

Von Mai bis Ende Juli 2017 verbrachte ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks viele Tage in Jossgrund und Umgebung, um für die Sendereihe „Erlebnis Hessen“ einen Beitrag über die Region zu drehen. Der 45-minütige Dokumentationsfilm unter dem Titel „Aus Liebe zum Spessart“ wurde am Dienstag, 7. November  im Hessischen Fernsehen im Rahmen der Serie "Erlebnis Hessen" ausgestrahlt. Bei einer Filmvorschau im Bürgersaal des Rathauses in Jossgrund hatten die Protagonisten und andere Interessierte Gelegenheit, auf das Ergebnis der Dreharbeiten zu blicken. „In dem Film geht es um Menschen, die etwas für ihre Region, für ihre Heimat tun und sich dafür eingesetzt haben, etwas zum Guten zu verändern“, erläuterte die Fernsehautorin Juliane Hipp, die mit ihrem Team anwesend war. Der Film beleuchtet die Besonderheiten des Spessarts, wobei Jossgrund den Schwerpunkt bildet, insbesondere der Ortsteil Burgjoß. Vor dem Filmstart berichtete Juliane Hipp, wie sie auf das Dorf aufmerksam geworden ist. Leer stehende Häuser, rückläufige Touristenzahlen, das sei ein Schicksal, das viele ländliche Regionen treffe. Die Protagonisten im Film hätten Probleme angepackt und etwas geschaffen, das Identität, Halt, Orientierung und Gemeinschaft stifte. Den gesamten hessischen Spessart abzudecken, das könne der Film nicht leisten, räumte die Autorin ein. Verschiedene Personen berichten im Film, was ihnen die Heimat Jossgrund bedeutet. Künstler und Bildhauer Faxe Müller erläutert, wie sein drittes Kunstwerk am Fernwanderweg Spessartbogen im Naturpark Hessischer Spessart entstanden ist. Weiterhin besucht das Filmteam das Schafhof-Café und den Frisörsalon von Klaus Kleespies. Mithilfe von Drohnenaufnahmen eröffnen sich dem Zuschauer wunderbare Blicke auf die Kulturlandschaft aus der Vogelperspektive.

Es ist aber auch die Rede von weniger schönen Dingen. Leer stehende Gebäude und der Rückgang der Landwirtschaft, weil man alleine davon nicht leben kann.

In Lettgenbrunn begleitet das Filmteam Axel Trapp auf einer digitalen Entgiftungstour. Darüber hinaus werden Aspekte der Forstwirtschaft und Überlebensstrategien von Bäumen unter die Lupe genommen.

Aufgrund des wirtschaftlich starken Kinzigtals habe der Spessart bislang wenig Beachtung gefunden. Der Film habe eindrucksvoll gezeigt, wo es Handlungsbedarf gibt, lobte Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner. Jossgrunds Bürgermeister Rainer Schreiber bezeichnete den Film als gute Werbung für die Region. Sie habe vor 20 Jahren den Spessart als etwas Uriges und Wildes erlebt, erinnerte die aus dem Nordschwarzwald stammende Fernsehautorin. „Ich musste aber auch feststellen, dass es sehr düster sein kann. Ich wollte eine Geschichte erzählen, die beispielhaft ist und mit den Protagonisten Leute herausstellen, die auf unterschiedliche Weise etwas getan und das ganze Dorf mitgenommen haben und eine Vernetzung von Gemeinschaft gebildet haben. Auch die Gastronomen müssten mitmachen, betonte sie. „Regional denken kann richtig spannend werden“. Über den zu erwartenden Bekanntheitsgrad des Spessarts, der nicht einmal auf der Wetterkarte existiere, freute sich Georg Dederich, Leiter der Naturpark-Werkstatt.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung

 

Foto zur Meldung: Jossgrund in Erlebnis Hessen - Preview am 5. November
Foto: Jossgrund in Erlebnis Hessen - Preview am 5. November

Ausruhen und genießen

(06. 11. 2017)

Die nagelneue Sitzgruppe am „Bergpfad“ in Oberndorf lädt Wanderer zum Verweilen ein. Genießen kann man von dort einen einzigartigen Ausblick über das Dorf mit seinem ortsbildprägenden Gebäude, der Sankt-Martinskirche.

Gespendet hat die Sitzgruppe Robert Ruppel, Altbürgermeister der Gemeinde Jossgrund und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Naturpark Spessart. Ruppel und Winfried Imkeller sind Wegepaten der sehr beliebten und oft begangenen Spessartfährte „Jossgrund-Runde“. Bei ihren regelmäßigen Touren haben sie festgestellt, dass dort noch einige Sitzgelegenheiten fehlen.

Anlässlich seines 70. Geburtstages im Januar hat Ruppel deshalb auf persönliche Geschenke verzichtet und seine Gratulanten um Bares für eine gemeinnützige Sache gebeten. Mit den vom Bauhof der Gemeinde Jossgrund gelieferten Florwallsteinen aus Restbeständen und Splitt als Auffüllmaterial haben die beiden Wegepaten das Plateau errichtet. Unterstützt wurden sie von Bruno Ruppel, der seit Jahren den Bergpfad in Ordnung hält. Georg Dederich, Ramona Brix und Moritz Rother haben den Tisch und die beiden Bänke aus solidem Eichenholz, das aus den heimischen Wäldern stammt, in der Werkstatt des Naturparks gezimmert und am Standort aufgestellt. Zu guter Letzt hat Ruth Schultheis die Stelle mit Kübelpflanzen verschönert.

Inzwischen wurde auch ein Kästchen aufgestellt, in dem ein Wanderbuch deponiert ist. „Darin können Wanderer ihre Eindrücke, Anzahl und Herkunft eintragen. So ist für den Naturpark auch eine Rückkoppelung der Gäste ersichtlich“, erklärt Ruppel, der sich über weitere Nachahmer freuen würde.

 

 

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Foto: Ausruhen und genießen

Leidenschaftliche Wanderer spenden Sitzgruppe

(05. 11. 2017)

Auch Helmut Kleespies, Schiedsmann der Gemeinde Jossgrund und seine Ehefrau Margot  ließen zwischen Burgjoß und Aura (Sinngrund) ebenfalls von den Naturpark-Mitarbeitern eine Sitzgruppe anfertigen und aufstellen. Sie ermöglicht einen wunderbaren Fernblick auf Mernes. „Wir sind selbst leidenschaftliche Wanderer und wollten etwas für die Spessartfährte tun“, begründet das Ehepaar die Spende.

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Foto: Leidenschaftliche Wanderer spenden Sitzgruppe

Der Natur auf den "F(V)ersen"

(02. 11. 2017)

„Der Natur auf den ‚F(V)ersen‘“, lautete das Motto einer kleinen Wanderung am Sonntag in Burgjoß. Eine überschaubare Zahl an Teilnehmern trotzte dem kalten Wind und begab sich mit Natur- und Landschaftsführer Michael Stange ein Stück entlang der Jossa und der Spessartfährte „Jossgrund-Runde“.

„Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Gehalt bietet“, zitierte Stange den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe beim Start vor der herrlichen Kulisse der Burgmauern. Die Natur sei dem, was sich Menschen ausdenken können, um Längen voraus. Sie sei immer wieder faszinierend und bleibe immer auch ein Rätsel, bewunderte er den bunten Farbenrausch der Blätter, der sich in jedem Jahr anders darstellt. „Blätter sind ein Meisterwerk der Natur, eine Chemiefabrik. Man wird immer wieder Neues herausfinden“, stellte er fest und erklärte die Gründe für den imposanten Farbenwechsel. Er machte er auch einen kleinen Streifzug in die Historie der Wasserburg und ihre Erbauer und erzählte von den sagenumwobenen Flussperlmuscheln, die einst in der Jossa vorkamen. „Wie sich die Jossa durch das Tal schlängelt, ist sie eines der schönsten Flüsschen im Spessart“, schwärmte der Naturparkführer aus Bad Orb.

Unterwegs vermittelte er Wissenswertes aus Biologie, Chemie, Geschichte und Geologie und las an passenden Stellen einige Lebensweisheiten bekannter Lyriker und Dichter vor, die sich mit Witz und Poesie mit der Natur beschäftigt haben wie Heinz Erhardt, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern. Ein Vers stammte sogar aus eigener Feder. Humorvoll in Reime verpackt, brachten die Texte über den bevorstehenden Winter, den Bach und heimische Tiere die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Auf den Spuren der Wald- und Wiesenbewohner erlebte die Gruppe einen lehrreichen und kurzweiligen Nachmittag.

 

 

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Foto: Der Natur auf den "F(V)ersen"

Neue Panaroamatafel auf dem Stacken

(30. 09. 2017)

Die neue Panoramatafel auf dem „Stacken“, dem Hausberg von Mernes, wird künftig die Wanderer des „Spessartbogens“ über die einzigartigen Fernblicke bis zu den Gipfeln der Rhön informieren, die man von dort oben genießen kann. Feierlich enthüllt wurde die Tafel im Rahmen der  Info-Wanderung auf dem europäischen Kulturweg „Perlen der Jossa“ am 17. September 2017. Robert Ruppel vom Vorstand des Fördervereins Naturpark Spessart berichtete über den Werdegang zur Entstehung und Finanzierung der Panoramatafel. Der Förderverein Naturpark Spessart steuerte einen Zuschuss von 750 Euro bei. Die restlichen 250 Euro trägt der Heimat- und Verkehrsverein Mernes. Besonderer Dank galt Axel Uhl aus Mernes sowie Jörg Braukmann aus Bad Orb, der das Foto für die Infotafel zur Verfügung gestellt hat.

Die Tour  startete mit einem Weißwurstfrühstück im Gasthaus Waldesruh in Emmerichsthal. Nachdem sich die 40 Teilnehmer bei herrlichem Wetter auf den Weg gemacht hatten, erläuterte der ehemalige Förster Horst Brand an den "Drei Grenzsteinen" die wechselnden Besitzverhältnisse und Grenzziehungen sowie die damit verbundenen Abmarkungen. Darüber hinaus besichtigten die Wanderer eine Flugzeugabsturzstelle vom März 1945. Am parallel zur Landesgrenze verlaufenden Forstweg konnten sie den wohl ältesten Grenzstein aus dem Jahr 1559 in Augenschein nehmen.

Vom Stacken ging es dann auf dem Spessartbogen talwärts nach Marjoß. Nach einer Stärkung mit Kuchen und Rindswürsten durch den Dorfverein demonstrierten Peter und Eva Ommert das traditionelle Töpferhandwerk. Um das Wissen um die Töpferkunst für die Nachwelt zu erhalten, hat das Ehepaar in Marjoß die vor rund 20 Jahren stillgelegte Töpferei „Hansjes“ erworben.

 

 

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Foto: Fernblick bis zu den Gipfeln der Rhön

Wanderung durch den Glashütten-Spessart

(15. 09. 2017)

Zwischen dem westlichen Main-Kinzig-Kreises und dem Sinntal im Osten haben Inge und Michael Stange schon viele geführte Wanderungen unternommen. Am Sonntag stand mit den Naturparkführern eine Wanderung auf dem Kulturweg in Flörsbachtal, in der Mitte des Naturparks Hessischer Spessart im Programm, um sich auf die Spuren der Glasmacher zu begeben. Die rund 25 Teilnehmer aus mehreren umliegenden Gemeinden hatten Glück mit dem Wetter. Offenbar hatten sie den schönsten und einzigen Tag der Woche ohne Regen ausgesucht. Die viereinhalbstündige Tour startete im Ortsteil Kempfenbrunn gegenüber der schönen Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Etliche Höhenmeter auf der 12 Kilometer langen Strecke legte die Gruppe gleich zu Beginn zurück. Nach einem kurzen steilen Anstieg konnten die Wanderer einen herrlichen Blick über das Dorf und seine waldreiche Umgebung genießen. Unterwegs erfuhren sie einiges über das sogenannte „Grüne Fieber“, das die Kempfenbrunner befällt, wenn im November die Zeit für den Christbaumhandel naht. Auch über die heimische Fauna und Flora sowie über die Land- und Forstwirtschaft früher und heute wussten die Naturparkführer anhand kurioser Entdeckungen am Wegrand viel Wissenswertes zu erzählen. Zu erwähnen sind etwa die sogenannten Bindseil-Inseln. Der Name ist auf den Forstmeister Walter Bindseil (1895 – 1969) aus dem Hunsrück zurückzuführen. Mit kleinflächigen Ansammlungen von Laubhölzern am Waldrand und an Wegekreuzungen schuf er Nahrungsflächen für nützliche Insekten. Im Mittelpunkt der Wanderung standen Informationen über die Glasherstellung, die einst für die Bewohner des Spessarts eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hatte. Glasmacher siedelten sich ab dem 12. Jahrhundert im Spessart an. Dort fanden sie alle zur Glasherstellung notwendigen Rohstoffe: Wasser, Quarz (zerfallener Buntsandstein) und Holz. Die Waldglashütte im Laubersbachtal, einem Waldgebiet in der hessisch-bayerischen Grenzregion war eine sehr einfache Produktionsstätte. Sie wurde 1722 errichtet von Johannes Henss und seinen Brüdern. Sie ernährte rund hundert Menschen, die in dem Waldgebiet auch lebten. Der „Industriestandort“ hielt sich nur über einen relativ kurzen Zeitraum von 18 Jahren, denn für den Energiebedarf wurden große Mengen Holz benötigt, so dass die Bäume ringsum in wenigen Jahren abgeholzt waren. Eine Glashütte verbrauchte rund 20 bis 30 Hektar Wald pro Jahr. Aus einer Tonne Nadelholz konnten ein bis zwei Kilogramm Pottasche gewonnen werden. Um die Verkleinerung des Jagdreviers zu verhindern, wurde die Ansiedlung von Glasherstellern durch die Mainzer Erzbischöfe eine Zeitlang eingeschränkt. Die Glasproduktion gibt heute noch Rätsel auf. Chemiker bezeichnen den Stoff als eingefrorene Flüssigkeit. Zunächst konnte nur grünes Glas hergestellt werden. Verantwortlich für die grüne Farbe ist das im Quarzsand enthaltene Eisenoxid. Der Stoff ließ sich aus der Schmelze nicht mehr entfernen. Die Glasproduzenten verkauften ihre Erzeugnisse europaweit. Transportiert wurden sie über die alten Handelswege, die Birkenhainer Straße und den Eselsweg. „Man sagt, dass auch die Fenster des Kölner Doms aus Spessartglas gefertigt worden sind“, berichtete Michael Stange. Schließlich erreichte die Wandergruppe Mosborn, den jüngsten und kleinsten Ortsteil Flörsbachtals. Er wurde vor 250 Jahren gegründet, um der großen Auswanderungswelle gegen Ende des 18. Jahrhunderts entgegenzuwirken. Zur Historie des besonderen Dorfs wusste auch ein ortsansässiger Teilnehmer einiges zu berichten. Nach einem Abstecher zum Pfingstweiher, einem echten Kleinod, ging es nach Kempfenbrunn zum Ausgangspunkt zurück.

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Foto: Wanderung durch den Glashütten-Spessart

Nur die Bank sorgt für den Durchblick

(26. 08. 2017)

SCHLÜCHTERN/JOSSGRUND

„Ich setze mich hier hin und alles ist perfekt“, Georg Dederich, Schreinermeister und Werkstattleiter des Naturparks Hessischer Spessart, ist zufrieden, dass das Ziel seiner Arbeit erreicht ist. Gemeinsam mit Wegemanagerin Ramona Brix und Elias Runkel, der gerade sein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvierte, stellte er kürzlich am Premiumwanderweg „Spessartbogen“ bei Hohenzell in der Nähe von Schlüchtern eine Sitzbank auf.

Das wäre eigentlich nichts Besonderes. Doch dort am Ende des 90 Kilometer langen Fernwanderweges würde normalerweise gar keine Bank stehen, wäre da nicht das neue Waldkunstprojekt des Künstlers und Bildhauers Faxe M. Müller aus Jossgrund.

In der Regel fahren die Mitarbeiter der Holzwerkstatt mit dem Pritschenwagen an die Standorte, an denen sie ihre Produkte errichten. Doch der zertifizierte Premiumwanderweg ist abwechslungsreich und führt nicht nur über breite Forststraßen, sondern auch über schmale Wege und Pfade, die mit einem Fahrzeug nicht passierbar sind. So mussten die Naturpark-Mitarbeiter ihr Material und ihr Werkzeug mit dem Schubkarren an den gewünschten Standort mitten im Wald transportieren. „Wir sind uns vorgekommen wie Zugpferde“, erklärt Ramona Brix schmunzelnd. Der lang anhaltende Regen in den Vortagen hatte die Erde ziemlich aufgeweicht. So ging es ein gutes Stück durch Matsch und Schlamm, was die Arbeiten noch erschwerte.

Doch die Bank mit der eingravierten Schrift „Blickpunkt“ muss an einem bestimmten Platz stehen und der Rastsuchende muss sich an einem definierten Punkt positionieren. Faxe Müller hat da seine genauen Vorstellungen. Es ist inzwischen sein drittes Kunstprojekt, das der Naturpark mitträgt. Mit Unterstützung durch Sohn Jakob hat der Künstler und Kulturpreisträger bei seiner aktuellen Arbeit mit roter und weißer Kalkfarbe rätselhaft scheinende Zeichen an Bäume gemalt.

Betrachtet man das Objekt aus einem bestimmten Blickpunkt, so fügen sich diese Zeichen zu mathematischen Formeln zusammen. „Die Idee ist vor Jahren beim Wandern entstanden“, erklärt Müller. Dabei seien ihm farbige Zeichen am Wegrand aufgefallen. Manche habe er sofort als Wandermarkierungen erkannt. Andere hingegen seien Hinweise für Forstleute und hätten ihm zunächst Rätsel aufgegeben. Nach den bisherigen Kunstprojekten „Wabernde Welle“ bei Oberrodenbach und „WaldverWortung“ zwischen Bad Orb und Biebergemünd-Kassel war das Waldstück bei Hohenzell als geeigneter Standort für ein weiteres Projekt favorisiert worden. Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, stellte die Kontakte zu den Personen her, die den Wald bewirtschaften.

Erneut handelt es sich um temporäre Baumbemalungen. „Witterungseinflüsse verändern mit der Zeit das Kunstwerk und machen die Vergänglichkeit sichtbar“, erklärt Müller. Die Umsetzung erforderte eine intensive Vorbereitung. Der Künstler ist fast den ganzen Weg abgegangen und hat zunächst die Baumgruppen fotografiert, bevor er seine Idee umsetzte.

 

Das Konzept und die Wirkung auf den Betrachter sind genau durchdacht. Dass die zunächst sinnlos wirkenden Punkte, Streifen und Muster die vorbeigehenden Menschen verwirren und ins Grübeln bringen, ist beabsichtigt. Um die verblüffende

Wirkung zu verstärken, achtet der Künstler auf die kleinsten Details „Wenn eine durchgehende Linie zu sehen sein soll“, erklärt Müller, „muss ich die Tiefe der Baumstämme beachten“.

„Wegzeichenformel“, nennt er das neue Waldkunstprojekt, das ein HR-Team im Rahmen von Dreharbeiten über den Hessischen Spessart und insbesondere über Jossgrund für die Sendereihe „Erlebnis Hessen“ ein Stück weit begleitet hat. Sendetermin ist voraussichtlich 7. November dieses Jahres.

Der Beitrag stellt Menschen vor, die sich für ihre Region engagieren, ihre Dörfer neu beleben und somit einer weiteren Abwanderung entgegentreten. Dabei warfen sie auch einen Blick in die Holzwerkstatt des Naturparks im Schafhof in Burgjoß, wo die Sitzgruppen produziert werden.

Foto zur Meldung: Nur die Bank sorgt für den Durchblick
Foto: Nur die Bank sorgt für den Durchblick

Über Wässerwiesen und Wacholderheiden

(22. 08. 2017)

„Wir entdecken heute Sichtbares, Unsichtbares, Vergessenes und Wiederbelebtes“,

eröffnete Naturparkführerin Irene Kessler-Stenger die lehrreiche Rundwanderung, die über einen Teil der Spessartfährte „Jossgrund-Runde“ verlief. Eine erfreuliche Zahl an Teilnehmern aus Spessart und Vogelsberg hatte sich pünktlich am Burgwiesenpark eingefunden. Auf der 14 Kilometer langen Strecke erfuhren die Wanderer Wissenswertes über Mythen und Legenden, die um Bäume und Büsche ranken. Früher genossen diese in der Volksmedizin einen hohen Stellenwert. Der Holunder galt als Sitz des guten Hausgeistes. Eine noch größere Wertschätzung wurde dem Wacholder entgegengebracht, wie in dem Sprichwort „Vor dem Holunder sollst du den Hut ziehen und vor dem Wacholder niederknien“ deutlich wird. Heute forscht das Senckenberg-Institut über seine nachlassende Verbreitung. Darüber hinaus informierte die Naturparkführerin die Teilnehmer über die sich stetig verändernde Kulturlandschaft, die sich immer mehr zu einer Agrarindustrielandschaft zu wandeln scheint. Auch die 200 Jahre andauernde Armut im Spessart, die heute noch der Region anhaftet, wurde erwähnt. Zunächst machte die Gruppe einen Abstecher in den Burghof. Dort gab Kessler-Stenger kurze Einblicke in die Historie der Wasserburg, die heute das größte Forstamt Hessens beherbergt. Vor den Toren des geschichtsträchtigen Gebäudes sind noch Relikte aus einer vergangenen Zeit sichtbar, in der die Menschen fast ausschließlich von der Landwirtschaft lebten: die sogenannten Wässerwiesen. Anhand alter Fotos erläuterte die Naturparkführerin das Konzept, bei dem das Wasser in Gräben und von dort über Hänge und Wiesenrücken geleitet worden ist. In Burgjoß ist das Wiesenstück, das die Methode erinnert, Teil eines Pflegekonzeptes der Gemeinde. Auch in den anderen Ortsteilen gab es Wässerwiesen. In Pfaffenhausen soll sich bei einem Streit um das kostbare Gut Wasser sogar ein Todesfall ereignet haben. Der Termin der Wanderung lag mitten in den „Frauendreißigern“, der Zeit zwischen dem 15. August (Maria Himmelfahrt) und dem 15. September (Kreuzerhöhung), in der in katholisch geprägten Gegenden Kräuter geweiht werden. „Jetzt befinden sie sich in ihrer größten Entfaltung“, klärte Kessler-Stenger die Zuhörer auf. Kräuter hätten die Menschen schon immer gesammelt und in alten Kulturen geopfert. Dies habe die katholische Kirche als falschkultig angesehen. Später fand das Kräutersammeln wieder Raum im Marienkult. Wegen ihrer Heilwirkung galten die Kräuter als Beweis für die Existenz Gottes. Am Uferpfad entlang der Jossa waren Kräuter anzutreffen, die in die Würzbüschel kommen: Wiesenknopf, Sumpfschafgarbe, gelber Rainfarn, Johanniskraut, Beifuß, wilde Malve und viele mehr. Manches vergessene Kraut hat sich inzwischzen einen Platz zurück erobert. Vorbei am Gewerbegebiet, dem Areal der „neuen Aussiedlerhöfe“, ging es hinauf zum „Steinigen Berg“. Am Wegrand gibt es ein Kreuz, dessen Korpus weibliche Züge aufweist und fast an die fiktive Volksheilige Wilgefortis oder Kümmernis erinnert. Nach einem längeren Wegstück durch den Auragrund erreichte die Gruppe den „Stackenberg“ (465 m) mit seiner einzigartigen Heidelandschaft. Es schien, als sei man in einer anderen Welt angekommen. Gekrönt wurde der „Glücksmoment“ mit einer hochprozentigen Kostprobe der Wacholderheide und einer Rast an der Bürgermeister-Kröckel-Hütte mit einem wunderbaren Ausblick. Auf dem Weg hinunter ins Tal ist das historische Wasserwerk zu sehen. Das damit verbundene für die Ewigkeit angelegte Wasserrecht für die Merneser Bevölkerung ist heute noch ein konfliktbeladenes Thema. In Mernes angekommen, inspizierte die Gruppe die Sankt-Peters-Kirche, bevor es durch das Jossatal zurück zum Ausgangspunkt ging.

 

(Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung)

 

Foto zur Meldung: Über Wässerwiesen und Wacholderheiden
Foto: Wässerwiesen vor den Toren der Burg

Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs

(12. 08. 2017)

Wiederholt hat der Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hessischer Spessart einen Erste-Hilfe-Kurs ausgerichtet, der auf die Besonderheiten im Outdoor-Bereich zugeschnitten ist.

 

Leiter des Kurses war wie in der Vergangenheit Michael Kraut aus Bad Orb, der Ausbilder beim Malteser Hilfsdienst und auch selbst Naturparkführer ist. Die erste Einheit fand am Freitag, 11. August in der Feuerwache Bad Orb statt und hatte als Schwerpunkt „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ (Herz-Lungen-Wiederbelebung). Die zweite Einheit folgte am Samstag in der Fleischmann-Hütte im Orber Stadtwald. Hier ging der Kursleiter auf die Besonderheiten im Outdoor–Bereich ein. „Weil die Rettung innerhalb der Zehn-Minuten-Frist nicht gewährleistet ist“, erläuterte der Fachmann. Wichtig sei, sich bereits präventiv mit einer eventuellen Notfallsituation zu beschäftigen und nach einem bestimmten Schema vorzugehen. Themenschwerpunkte waren deshalb auch das Notfallmanagement und behelfsmäßige Trage- und Transporttechniken.

 

Wenn Sie (Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Institutionen) viel in freier Natur, abseits der gewohnten Infrastruktur, unternehmen und für Notfälle gerüstet sein wollen, dann besuchen Sie einen Erste Hilfe Kurs Outdoor! Der nächste Kurs ist für August 2018 geplant. Für Auskünfte und Voranmeldungen (begrenzte Anzahl) wenden Sie sich an die Dienststelle der Malteser in Gründau (Telefon 06051/92 93 60) oder an den Naturpark Spessart (Telefon 06059/906783).



 

Foto zur Meldung: Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs
Foto: Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs

Ausblicke bis in die Rhön

(27. 06. 2017)

Für die Sendereihe „Erlebnis Hessen“ beschäftigte sich ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks von Mitte Mai bis Ende Juli 2017 intensiv mit der Spessartregion, insbesondere mit Dorferneuerungsprojekten in Jossgrund. Dazu gehört auch das historische Schafhofgebäude in Burgjoß, wo sich ein schmuckes Café sowie die Geschäftsstelle und die Holzwerkstatt des „Naturparks Hessischer Spessart“ befinden. Dort werden die soliden Sitzgruppen aus heimischem Spessart-Eichenholz gefertigt, die an besonderen Stellen entlang des Premiumwanderwegs "Spessartbogen" aufgestellt werden. Zu einer solchen Aktion begleiteten die Kameraleute das Naturpark-Team nach Weiperz ins Sinntal an einen Ort, der insgeheim als der schönste am 90 Kilometer langen Fernwanderweg bezeichnet wird. Von dort, 470 Meter über dem Meeresspiegel, kann man jetzt auf der neuen Bank, in die die Aufschrift „Rhönblick“ eingraviert ist, einen herrllichen Blick auf Dörfer des Sinntals genießen. Bei guter Fernsicht sind auch die Bergkuppen der Rhön zu erkennen. Für ein idyllisches Bild sorgen mitunter ein paar Ziegen,  wenn sie genüsslich an den Laubbäumen "naschen". Sie zeigten sich allerdings wenig beeindruckt von den Dreharbeiten und wichen den heißen Temperaturen lieber im Schatten eines Bauwagens aus als vor der Kamera zu posieren. Naturpark-Geschäftsführer Fritz Dänner und die Mitarbeiter Ramona Brix, die verantwortlich ist für das Wegemanagement, Georg Dederich, Schreinermeister und Werkstattleiter sowie Dietmar Scholz, der rüstige Rentner und ehrenamtliche Mitarbeiter, errichteten die neue Sitzgruppe vor laufender Kamera und weihten sie auch gleich mit einem ordentlichen Frühstück ein. „Wer jetzt keine Glücksmomente hat, dann weiß ich auch nicht“, beschrieb Dänner das Gefühl, das ein Wanderer haben sollte, der dort Rast macht, als Autorin Juliane Hipp die Hintergründe der Aktion erfragte. Der Spessartbogen wirbt mit dem Gütesiegel „Glückmomente Wandern“. Man brauche beim Wandern erkennbare Pausensignale, betonte Dänner. Im Fokus stehe dabei das Genusswandern. Genuss bedeute viel Abwechslung durch schöne Ausblicke, Waldabschnitte und Wiesen. Die Kriterien, die zur Zertifizierung einer Strecke als Premiumwanderweg beitragen, werden vom Deutschen Wanderverband vorgegeben. „Wir haben keine neuen Wege gemacht“, gab der Naturpark-Geschäftsführer Auskunft. Sie seien schon immer da gewesen. Durch die Anordnung der Sitzgelegenheiten hätten sie an Attraktivität gewonnen, erklärte Georg Dederich. Auch Sitzgruppen waren schon immer da, nur nicht in dieser Dichte. Ramona Brix machte deutlich, dass das Wegemanagement viel Aufwand darstelle: „Wenn man hinten aufgehört hat, kann man von vorne wieder anfangen“. Die Ruheplätze müssen freigeschnitten und gemäht werden und es muss sich um die Beschilderung gekümmert werden. Ob sich der Aufwand lohne, lasse sich nicht in Zahlen messen. Dietmar Scholz Informierte die Fernsehautorin über seine Motivation, sich ehrenamtlich für den Naturpark zu engagieren. Die Bänke und Tische stehen auf dem Privatgrundstück von Bernd Herbert. Mit seinen Bruder Manfred pflegt er das Kleinod mit der sogenannten „Weißen Wiese“ im Hintergrund. Als Familienprojekt haben sie dort sogar ein „Gipfelkreuz“ mit einem Christuskorpus errichtet, der von einem Schnitzer aus der Rhön gefertigt wurde. „Weil es so ein toller Platz ist“, erklärten die Brüder. Seit der Weg als Teil des Spessartbogens bekannt geworden sei, werde er stärker als vorher frequentiert.

Quelle: Gelnhäuser Neue Zeitung

Foto zur Meldung: Ausblicke bis in die Rhön
Foto: Insgeheim der schönste Ort am Spessartbogen

"Botschafter des Spessarts" starten in neue Saison

(30. 03. 2017)

BIEBERGEMÜND. Vor 17 Jahren wurden im Naturpark Hessischer Spessart die ersten Naturparkführer ausgebildet. Mittlerweile gibt es über 60 „Botschafter des Spessarts“, die mit ihren unzähligen Angeboten den Naturpark bereichern. „Sie sind keine ‘kleinen Lichter‘, sondern die Beleuchtung schlechthin“, dankte der Geschäftsführer des Naturparks, Fritz Dänner, den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Rahmen der Plakettenübergabe für das Jahr 2017, die diesmal in der Bürgerstube in Kassel stattfand.

Die Übergabe der neuen Plaketten im feierlichen Rahmen hat sich mittlerweile zum festen Ritual entwickelt – schließlich gibt es somit einmal im Jahr die Gelegenheit, fast alle Naturparkführer unter ein Dach zu bekommen. „Sehen Sie es als Zeichen, wie sehr wir Ihre Arbeit schätzen“, sagte Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Naturparks, Susanne Simmler. Auch Sie dankte den vielen Ehrenamtlichen, die 2015 sogar den Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises erhalten hatten: „Das, was Sie leisten, können wir weder mit Geld noch mit Gold aufwiegen.“

So ist auch die Bilanz aus dem vergangenen Jahr wieder beachtlich: Im Naturpark Hessischer Spessart boten die Ehrenamtlichen 221 Veranstaltungen an und erreichten somit mehr als 5200 Menschen. Die Führungen, die größtenteils auch im gemeinsamen Jahresprogramm der beiden Naturparks im Spessart zu finden sind, begeistern sämtliche Generationen – von Kleinkindern bis hin zu Senioren. Von der Fledermaus- oder Biberexkursion über Pilzwanderungen und Kräuterführungen bis hin zu ausgedehnten Wanderungen ist einfach für jeden etwas dabei.

Aber nicht nur in der Natur sind die Ehrenamtler unterwegs, sondern auch jederzeit im Einsatz, wenn Hilfe benötigt wird – sei es bei den Sonntagsdiensten im Schaufenster Spessart in Burgjoß, bei Messediensten oder Großveranstaltungen. „Freiwillige Arbeit ist die Stütze des Gemeinwesens. Die Freiwilligen Helfer im Naturpark stützen diese Institution und geben ihr Vielseitigkeit und Lebendigkeit“, betonte Dänner. Mit den neuen Plaketten ausgestattet, nutzten die Naturparkführer im Anschluss an den offiziellen Teil die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen Erfahrungen auszutauschen, neue Ideen zu sammeln und gemeinsame Aktionen zu planen.

Das Jahresprogramm ist bei den Städten und Gemeinden des Kreises, im Main-Kinzig-Forum und in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Telefon 06059/906783, erhältlich und kann auch im Internet unter www.naturpark-hessischer-spessart.de abgerufen werden.

Foto zur Meldung: "Botschafter des Spessarts" starten in neue Saison
Foto: Die bunt gemischte Gruppe der Naturparkführer erhält von der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (zweite von links) und Geschäftsführer Fritz Dänner (dritter von links) ihre Plaketten für die neue Saison.

Das Jahresprogramm 2017 ist da: Schlangen verehren und Kräuter sammeln

(15. 12. 2016)

Mit über 280 Veranstaltungen auf 135 bunten Seiten ist das gemeinsame Jahresprogramm der Naturparke Hessischer und Bayerischer Spessart zum mittlerweile 13. Mal ein „handfester Beweis“ für die länderübergreifende und erfolgreiche Zusammenarbeit. Im SchaufensterSpessart im historischen Schafhof in Burgjoß wurde das neue Programm offiziell vorgestellt.

 

Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Zweckverbandes Naturparks Hessischer Spessart, Susanne Simmler (Main-Kinzig-Kreis) und Landrat Thomas Schiebel (Main-Spessart-Kreis) freuten sich, das Vorzeigeobjekt der beiden Landkreise ein weiteres Mal präsentieren zu können.

Simmler lobte die grenz- und politikübergreifende Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig es sei, das Programm weiterzuführen, um die Tradition zu wahren und den Menschen – egal ob jung oder alt – die Natur und deren Wertschätzung zu vermitteln.

„Es ist wichtig, dass sich die Region, unabhängig von Länder- und Verwaltungsgrenzen einheitlich nach außen präsentiert, um Gäste aus nah und fern anzusprechen und im touristischen Wettbewerb mit anderen Destinationen bestehen zu können“, sagte Landrat Thomas Schiebel.

 

Das Programm hält auch diesmal wieder für alle Interessengruppen das Passende bereit – egal ob alt oder jung, durchtrainiert oder unsportlich, Pflanzen- oder Tierfreund.

„Es gibt schon immer Themenschwerpunkte, die im Spessart länderübergreifend einfach dazugehören und an denen das große Interesse bisher nicht nachgelassen hat – das sind unter anderem die Biber-, Schachblumen und Pilzexkursionen. Diese Veranstaltungen sind meistens schnell ausgebucht“, berichtete Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart.

 

Weitere Angebote im neuen Programm sind zum Beispiel Kräuter- und Holunderführungen mit Verköstigungen, Genusswanderungen zu allen Jahreszeiten, Führungen im Naturschutzgebiet Bulau und das beliebte Fotowochenende. Interessierte sind dazu eingeladen, Schmetterlinge zu beobachten, Schlangen zu verehren oder in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse einzutauchen. Kleine Naturfreunde und Detektive sind zur Spurensuche eingeladen, können beim „Tatort Wald“ einen Mord aufklären, mit Giganten kämpfen oder die Tongrube entdecken.

 

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Landrat Thomas Schiebel dankten abschließend allen Beteiligten, die dieses umfangreiche Programm möglich gemacht haben. „Dahinter stecken nicht nur eine hohe Kompetenz und ein großer Erfahrungsschatz, sondern vor allem ein unverzichtbares ehrenamtliches Engagement“, erklärten die Vorsitzenden der beiden Naturparke. Im Rahmen der Veranstaltungen kommen jährlich mehrere tausend Menschen in den Genuss einzigartiger Landschafts- und Naturerlebnisse.

 

Das Jahresprogramm 2017 ist ab sofort in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart, Georg-Hartmann-Straße 5-7, in Burgjoß (Telefon 06059/906783), bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Naturpark Spessart sowie im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen erhältlich.

Abrufbar ist es in Kürze auch online unter www.naturpark-hessischer-spessart.de.

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Foto: Von links: Naturparkführer Ralf Weppler, Natur-und Landschaftsführer Franz Saur, Dana Wagner von der Spessart Tourismus und Marketing GmbH, Oliver Kaiser (Geschäftsführer des bayerischen Naturparks Spessart), Landrat Thomas Schiebel (Vorsitzender des Natu

Naturerlebnis Spessartbogen - vierte Etappe von Langenselbold nach Waldrode

(23. 10. 2016)

Viele Glücksmomente gesammelt

Die vierte und letzte Etappe auf dem Spessartbogen wurde wieder von zahlreichen Teilnehmern aus der Region gemeinsam mit den beiden Wanderführern Michael und Inge Stange bei herrlichem Herbstwetter erwandert.

Obwohl die Etappe von Waldrode bis Langenselbold die längste ist mit 25,2 Kilometern, bewältigten 34 Teilnehmer diese Strecke ohne Probleme. „Nicht das Strecke machen, sondern der Naturgenuss steht mit Abstand an der Spitze der Wandermotive“, lautet eine Aussage von Professor Brämer vom Deutschen Wanderinstitut.

So kam das Naturerlebnis auch auf diesem Spessartbogenabschnitt nicht zu kurz. Es wurden wieder viele Glücksmomente gesammelt. Der Wald leuchtete in seinen bunten Herbstfarben und die Tour bot von den offenen und sonnigen Höhenwegen und Waldrändern herrliche Ausblicke in den hessischen und den bayrischen Spessart. Nach dieser langen Wanderung freuten sich alle auf die gemeinsame Einkehr am Ziel - dem Buchberg - wo in fröhlicher Runde der Tag seinen Ausklang fand.

 

Foto zur Meldung: Naturerlebnis Spessartbogen - vierte Etappe von Langenselbold nach Waldrode
Foto: Bestes Herbstwetter bei der letzten Etappe auf dem Spessartbogen: Die fröhliche Gruppe mit Wanderführer Michael Stange (rechts).

Naturparkführer erkunden die Schwäbische Alb

(01. 09. 2016)

Schon immer ist der Naturpark Hessischer Spessart bemüht, seinen ehrenamtlichen Naturparkführern auch außerhalb der heimischen Region andere Nationalparke oder Naturparke vorzustellen. Ziel ist es, den Austausch unter Kollegen zu pflegen und Interessantes, Wissenswertes und viele Anregungen und neue Ideen von solch einem Ausflug mit nach Hause zu nehmen.  

Diesmal hatten der Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, Fritz Dänner, und der Verein der Naturparkführer zu einer Exkursion auf die Schwäbische Alb eingeladen. 20 Ehrenamtliche waren dieser Einladung gefolgt und so ging es im Bus ab Gelnhausen in Richtung Bad Urach, wo sich das Quartier befand.  Von dort aus wurden die regionalen Besonderheiten erkundet: Flora, Fauna, Geologie, Bewirtschaftungsformen und Selbstvermarkter standen auf dem Programm, aber natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten, die das Schwäbische reichlich zu bieten hat.

Die hessischen Naturparkführer erhielten interessante Einblicke in Entstehungsgeschichte, Pflege und Förderung des Biospährengebietes und des Geoparks. Während einer Führung durch das Naturschutzzentrum Schopfloch tauschten sich der dortige Leiter der Einrichtung und der Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart miteinander aus und man sprach gegenseitige Einladungen aus.

Weitere Themen und Besichtigungen der dreitägigen Exkursion waren das Randecker Maar (Vulkanismus, Wasser auf der Alb), das Streuobstparadies Hepsisau/Neidlingen/Owen, Höhlen und Wasserfälle, Höllenlöcher und die Besichtigung eines keltischen Zangentores.  Zu den Höhepunkten zählten sicherlich ein hart erwandertes Abendessen auf der Burg Teck sowie zum Abschluss die geführte Besichtigung des Haupt- und Landesgestüts Marbach mit seiner legendären Araberzucht.

In netter Gesellschaft ließ sich dieses umfangreiche Programm bestens bewältigen und die ausgewählten regionaltypischen Gaststätten lieferten mit einem „roten Viertele, Maultaschen und Röschtbrate“ immer wieder ausreichende Stärkung, um die nächsten Etappen spielend zu bewältigen.

Foto zur Meldung: Naturparkführer erkunden die Schwäbische Alb
Foto: Die Naturparkführer des Naturparks Hessischer Spessart auf Entdeckungstour rund um das Biospährengebiet Schwäbische Alb.

Naturerlebnis Spessartbogen – zweite Etappe von Waldrode nach Bad Orb

(20. 07. 2016)

Auch in diesem Jahr lädt der Naturpark Hessischer Spessart alle Wanderbegeisterten dazu ein, den Premiumwanderweg „Spessartbogen“ in vier Etappen zu entdecken. Die zweite Etappe führte kürzlich von Waldrode nach Bad Orb.

 

Die beiden Naturparkführer und Wanderführer Michael und Inge Stange trafen sich bei bestem Wetter mit 44 Wanderern zunächst in Bad Orb, um von dort aus mit dem Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Waldrode gefahren zu werden.

Alle vier Wanderetappen stehen unter dem Motto „Naturerlebnis“. Und so konnte Michael Stange schon zu Beginn eine Blume vorstellen, die man verlässlich für eine Wettervorhersage nutzen kann.

Auch im Laufe der Wanderung boten sich viele Gelegenheiten, auf die Natur entlang des Spessartbogens einzugehen. „Durch vielfältige Landschaftswechsel gibt es auch immer wechselnde Pflanzengesellschaften“, informierte Michael Stange die Teilnehmer über die Vielfalt am Wegesrand.

Nach offenen Abschnitten waren alle wieder dankbar, auch in der angenehmen Kühle des Waldes zu wandern. Und die Rast am Naturfreundehaus Günthersmühle in Biebergemünd-Kassel wurde dazu genutzt, sich für den Aufstieg vor Bad Orb zu stärken.

Aber auch das Waldkunstwerk „Waldverwortung“ bot nochmal die Gelegenheit, sich beim Anstieg eine Pause zu gönnen. Belohnt wurden die Wanderer mit einem herrlichen Ausblick vom Molkenberg über die Kurstadt Bad Orb. Bei der anschließenden Einkehr wurden nochmal die vielen Eindrücke des herrlichen Wandertages ausgetauscht.

 

Die dritte Etappe auf dem Spessartbogen wird am 21. August erwandert. Treffpunkt ist wieder um 9 Uhr am Parkplatz Molkenberg in Bad Orb. Die Wanderer werden zum Ausgangspunkt  „Rohrbacher Hof“ gefahren. Dort startet die Gruppe zur Wanderung nach Bad Orb. Die Strecke beträgt 22 Kilometer (ca. 5-6 Stunden). Die Kosten betragen 10 Euro (inklusive Bustransfer). Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle des Naturparks Hessischer Spessart unter Telefon 06059/906783 oder per E-Mail an info@naturpark-hessischer-spessart.de entgegen genommen. Weitere Infos unter www.naturpark-hessischer-spessart.de.

Foto zur Meldung: Naturerlebnis Spessartbogen – zweite Etappe von Waldrode nach Bad Orb
Foto: Wanderführer Michael Stange (hintere Reihe in der Mitte, mit Stirnband) mit der Wandergruppe auf dem Spessartbogen.

Kräuter verkosten und Biber beobachten

(19. 01. 2016)

Hessischer und Bayerischer Naturpark Spessart stellen Jahresprogramm 2016 vor

 

Main-Kinzig-Kreis. Mit 268 Veranstaltungen auf 135 bunten Seiten ist das gemeinsame Jahresprogramm der Naturparke Hessischer und Bayerischer Spessart zum mittlerweile zwölften Mal ein „handfester Beweis“ für die länderübergreifende und erfolgreiche Zusammenarbeit. In malerischem Ambiente im Hotel Franziskushöhe in Lohr am Main wurde das neue Programm offiziell vorgestellt und ist ab sofort bei den Städten und Gemeinden und auch im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen erhältlich oder kann in der Geschäftsstelle des Naturparks bestellt werden. Auch im Internet kann das Jahresprogramm heruntergeladen werden.

 

Erste Kreisbeigeordnete und Vorsitzende des Zweckverbandes Naturparks Hessischer Spessart, Susanne Simmler (Main-Kinzig-Kreis) und Landrat Thomas Schiebel (Main-Spessart-Kreis) freuten sich, das Vorzeigeobjekt der beiden Landkreise ein weiteres Mal präsentieren zu können. „Umfang, Inhalt, Gestaltung und Qualität sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Das ausgewogene Angebot reicht von Naturschutz über Umweltbildung bis hin zu erlebnisreichen Veranstaltungen für Familien“, so Schiebel. Ermöglicht werde dieses Programm durch das ehrenamtliche Engagement der Natur- und Landschaftsführer, gerne auch „Botschafter des Spessarts“ genannt.

 

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bezog sich auf die gemeinsame Dachmarke – „Spessart – Naturpark im Herzen“, die im vergangenen Jahr von den beiden Naturparken und mit Unterstützung der Firma Engelbert Strauss gegründet wurde und „unseren Spessart“ den Menschen näher bringen soll. Das neue Jahresprogramm biete 268 Gelegenheiten, den Spessart und seine Natur, Artenvielfalt und Geschichte auf eine ganz besonders Weise kennenzulernen. „Mit der Verleihung des Umweltpreises 2015 an die hessischen Naturparkführer hat der Main-Kinzig-Kreis das großes Engagement und den unermüdlichen Einsatz dieser wertvollen Ehrenamtler gewürdigt“, so Simmler.

 

Das Programm hält auch diesmal wieder für alle Interessengruppen das Passende bereit – egal ob alt oder jung, durchtrainiert oder unsportlich, Pflanzen- oder Tierfreund. Es werden Touren in Englisch angeboten, ebenso wie es auch Führungen gibt, die für Rollstuhlfahrer geeignet sind.

„Es gibt schon immer Themenschwerpunkte, die im Spessart länderübergreifend einfach dazugehören und an denen das große Interesse bisher nicht nachgelassen hat – das sind unter anderem die Biber-, Schachblumen und Pilzexkursionen. Diese Veranstaltungen sind meistens schnell ausgebucht“, berichtete Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart. Sein bayerischer Kollege, Oliver Kaiser, kann dies nur bestätigen. Er betonte, dass außerdem die Umweltbildung eine große Rolle spiele: „Statistiken haben ergeben, dass die Hälfte der geführten Personen Kinder sind, denen somit die Möglichkeit geboten wird, die Natur mit allen Sinnen zu erleben und entdecken.“

 

Weitere Angebote im diesjährigen Programm sind zum Beispiel vier Etappen auf dem Spessartbogen, Kräuter- und Holunderführungen mit Verköstigungen und das beliebte Fotowochenende. Interessierte dürfen sich ins Reich der Wasseramsel entführen lassen, Schmetterlinge beobachten, Schlangen verehren oder in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse eintauchen. Kleine Naturfreunde und Detektive sind zur Spurensuche eingeladen, können beim „Tatort Wald“ einen Mord aufklären, mit Giganten kämpfen oder die Tongrube entdecken.

 

Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Landrat Thomas Schiebel dankten abschließend allen Beteiligten, die dieses umfangreiche Programm möglich gemacht haben. „Dahinter stecken nicht nur eine hohe Kompetenz und ein großer Erfahrungsschatz, sondern vor allem ein unverzichtbares ehrenamtliches Engagement“, erklären die Vorsitzenden der beiden Naturparke. Im Rahmen der Veranstaltungen kommen jährlich mehrere tausend Menschen in den Genuss einzigartiger Landschafts- und Naturerlebnisse.

 

Informationen im Internet finden Sie unter www.naturpark-hessischer-spessart.de

oder www.naturpark-spessart.de.

 

Kontakt:

Zweckverband Naturpark Hessischer Spessart

Georg-Hartmann-Straße 5-7

63637 Jossgrund-Burgjoß,

Telefon: 06059/906783

E-Mail: info@naturpark-hessischer-spessart.de .

Foto zur Meldung: Kräuter verkosten und Biber beobachten
Foto: Hintere Reihe von links: Fritz Dänner, Geschäftsführer des Zweckverbandes Naturparks Hessischer Spessart, Landrat Thomas Schiebel (Main-Spessart-Kreis), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Oliver Kaiser, Geschäftsführer von Naturpark Spessart e.V


Veranstaltungen

15.08.​2020
11:00 Uhr
Schmetterlinge und Kalkmagerrasen - ABGESAGT
Der Kalkmagerrasen im Naturschutzgebiet „Grauer Berg“ ist Ziel unserer Schmetterlingswanderung. ... [mehr]
 
15.08.​2020
19:30 Uhr
Nachtwanderung Fledermäuse und Eulen - AUSGEBUCHT
Bei einer zweistündigen Abendwanderung zu den Fledermäusen wollen wir mit dem Detektor hörbar ... [mehr]
 
16.08.​2020
14:00 Uhr
Schlangen, verehrt und gefürchtet - AUSGEBUCHT
Die Regenbogenschlange gilt in den unterschiedlichen Kulturen als Schöpferwesen, als Symbol der ... [mehr]
 
16.08.​2020
14:00 Uhr
Über den alten jüdischen Friedhof in Altengronau - ENTFÄLLT
Der jüdische Friedhof in Altengronau ist mit den 1400 noch erhaltenen Grabsteinen der ... [mehr]
 
16.08.​2020
14:00 Uhr
Walderlebnis, Spaß, Entdecken, Action
Eine Walderlebniswanderung für Familien inklusive Pizzabacken im Backhaus ein. Raus in die Natur, ... [mehr]
 
22.08.​2020
19:30 Uhr
Nachtwanderung Fledermäuse und Eulen - ZUSATZTERMIN
Bei einer zweistündigen Abendwanderung zu den Fledermäusen wollen wir mit dem Detektor hörbar ... [mehr]
 
23.08.​2020
14:00 Uhr
Abtsberg-Wein-Wetter-Aussichten - Weinbau früher und heute
Erfahren Sie Wissenswertes über den Weinanbau im Vorspessart, die besondere Bodenbeschaffenheit ... [mehr]
 
29.08.​2020
19:30 Uhr
Fledermäuse beobachten
Mit Detektor hörbar machen, was wir sonst nicht hören. Im Rahmen der Europäischen ... [mehr]
 
30.08.​2020
09:30 Uhr
AUSZEIT Spessart! Historisches Naturerlebnis
Die Spuren der Vergangenheit sind noch heute im Wald erhalten. Erleben und genießen Sie eine ... [mehr]
 
05.09.​2020
14:00 Uhr
Entdeckungsreise zu alten Bäumen
Kommen Sie mit in den Wald um die Faszination alter Bäume zu erleben. Getreu dem Motto „Mit ... [mehr]
 
06.09.​2020
10:30 Uhr
Die alte "Schäferey" und ihre Geschichte
Die alte „Schäferey“ in Burgjoß ist ein geschichtsträchtiger Ort. Hier lebte der Frankfurter ... [mehr]
 
11.09.​2020
17:00 Uhr
Waldbaden - Shinrin Yoku
Eintauchen in den Wald, zur Ruhe kommen, die Umgebung auf sich wirken lassen, entspannen, Sorgen ... [mehr]
 
13.09.​2020
09:00 Uhr
Waldkunst - Kunstwald
Die Wanderung entlang der Alten Hohenzeller Straße eröffnet Ausblicke und Einblicke in Natur und ... [mehr]
 
13.09.​2020
10:00 Uhr
Mit Karte und Kompass durch die Schifflache
Haben Sie einen schlechten Orientierungssinn? Kein Problem. Auf der dreistündigen Wanderung durch ... [mehr]
 
13.09.​2020
11:30 Uhr
Mensch, das ist ja interessant!
Rundwanderung auf einem der schönsten Teilstücke des Spessartbogens. Der interessierte Wanderer ... [mehr]
 
13.09.​2020
14:00 Uhr
Abtsberg-Wein-Wetter-Aussichten - Weinbau früher und heute
Erfahren Sie Wissenswertes über den Weinanbau im Vorspessart, die besondere Bodenbeschaffenheit ... [mehr]
 
13.09.​2020
14:00 Uhr
Dem Biber auf der Spur
Wir schauen uns Biberburg, Biberdamm und vom Biber gestaltete Landschaften an. Außerdem erfahrt ... [mehr]
 
13.09.​2020
15:00 Uhr
Wildtiere im Spessart - Wolf, Biber & Co.
Im Spessart leben zahlreiche große Wildtiere und in den letzten Jahrzehnten sind weitere Arten wie ... [mehr]
 
20.09.​2020
09:30 Uhr
Der Weinanbau in Steinau
Die Teilnehmer erwandern interessante Stationen des Steinauer Weinanbaus. Sie erfahren ... [mehr]
 
20.09.​2020
10:00 Uhr
Naturerlebnis "Spessartbogen in Raten"
In mehreren Rundwanderungen wollen wir in 2020 und 2021 den Spessartbogen erwandern. Die herrliche ... [mehr]
 
20.09.​2020
11:00 Uhr
Geheimnisvolle Orte
Wenn Sie schon immer wissen wollten: Wer hat das Kloster in Wolfgang erbaut? Wer hat hier gelebt? ... [mehr]
 
20.09.​2020
14:00 Uhr
Delikatessen am Wegesrand - Kräuterführung inklusive Imbiss
Hinsehen, erkennen, abpflücken und aufessen. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Wildkräuter ... [mehr]
 
26.09.​2020
10:00 Uhr
Im Wald: Entdecken, erforschen, spielen - ABGESAGT
Ausgerüstet mit Entdeckerwesten, Becherlupe, Kompass und Hühnereiern lernen wir das wichtige ... [mehr]
 
26.09.​2020
15:00 Uhr
Wanderung um den Stausee in Ahl
Bei der Exkursion um den Kinzig-Stausee bei Bad Soden-Salmünster/Ahl erfahren Sie einiges über ... [mehr]
 
27.09.​2020
10:00 Uhr
Pilzvielfalt im Spessartwald
Abseits der Wanderwege wird den Teilnehmern Wissen über die Wunderwelt der Pilze und deren ... [mehr]
 
27.09.​2020
14:00 Uhr
Über den alten jüdischen Friedhof in Altengronau
Der jüdische Friedhof in Altengronau ist mit den 1400 noch erhaltenen Grabsteinen der ... [mehr]
 
27.09.​2020
14:00 Uhr
Natur und Kultur auf der Spur
Mit allen Sinnen erleben Kinder und Erwachsene die Natur im Gerichtswald, entdecken ... [mehr]
 
03.10.​2020
14:00 Uhr
Führung durch den Schlosspark Ramholz
Lassen Sie sich vom denkmalpflegerisch und gartenhistorisch wertvollen Schlosspark begeistern. Im ... [mehr]
 
04.10.​2020
10:00 Uhr
Pilzvielfalt im Spessartwald
Abseits der Wanderwege wird den Teilnehmern Wissen über die Wunderwelt der Pilze und deren ... [mehr]
 
10.10.​2020
14:00 Uhr
Dem Biber auf der Spur
Wir schauen uns Biberburg, Biberdamm und vom Biber gestaltete Landschaften an. Außerdem erfahrt ... [mehr]
 
11.10.​2020
14:00 Uhr
Jägersprache für Anfänger
"Der noch rote Hirsch zog orgelnd auf dem Wechsel in den Einstand". Wenn Sie nun meinen, die Jäger ... [mehr]
 
18.10.​2020
10:00 Uhr
Naturerlebnis "Spessartbogen in Raten"
In mehreren Rundwanderungen wollen wir in 2020 und 2021 den Spessartbogen erwandern. Die herrliche ... [mehr]
 
18.10.​2020
14:00 Uhr
Delikatessen am Wegesrand - Kräuterführung inklusive Imbiss
Hinsehen, erkennen, abpflücken und aufessen. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Wildkräuter ... [mehr]
 
24.10.​2020
15:00 Uhr
Kinderentdeckungstour zur Tongrube
Auf dem Weg zur alten Tongrube begegnen uns Entdeckerstationen zum Ton und zur Erdgeschichte. Vor ... [mehr]
 
15.11.​2020
09:30 Uhr
Bäume und Sträuche im Winter
Welche Hinweise geben uns Sträucher und Bäume ohne Laub? Wie kann ich Verwechslungen vermeiden? ... [mehr]