Link verschicken   Drucken
 

Naturparkführer erkunden die Schwäbische Alb

01.09.2016

Schon immer ist der Naturpark Hessischer Spessart bemüht, seinen ehrenamtlichen Naturparkführern auch außerhalb der heimischen Region andere Nationalparke oder Naturparke vorzustellen. Ziel ist es, den Austausch unter Kollegen zu pflegen und Interessantes, Wissenswertes und viele Anregungen und neue Ideen von solch einem Ausflug mit nach Hause zu nehmen.  

Diesmal hatten der Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart, Fritz Dänner, und der Verein der Naturparkführer zu einer Exkursion auf die Schwäbische Alb eingeladen. 20 Ehrenamtliche waren dieser Einladung gefolgt und so ging es im Bus ab Gelnhausen in Richtung Bad Urach, wo sich das Quartier befand.  Von dort aus wurden die regionalen Besonderheiten erkundet: Flora, Fauna, Geologie, Bewirtschaftungsformen und Selbstvermarkter standen auf dem Programm, aber natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten, die das Schwäbische reichlich zu bieten hat.

Die hessischen Naturparkführer erhielten interessante Einblicke in Entstehungsgeschichte, Pflege und Förderung des Biospährengebietes und des Geoparks. Während einer Führung durch das Naturschutzzentrum Schopfloch tauschten sich der dortige Leiter der Einrichtung und der Geschäftsführer des Naturparks Hessischer Spessart miteinander aus und man sprach gegenseitige Einladungen aus.

Weitere Themen und Besichtigungen der dreitägigen Exkursion waren das Randecker Maar (Vulkanismus, Wasser auf der Alb), das Streuobstparadies Hepsisau/Neidlingen/Owen, Höhlen und Wasserfälle, Höllenlöcher und die Besichtigung eines keltischen Zangentores.  Zu den Höhepunkten zählten sicherlich ein hart erwandertes Abendessen auf der Burg Teck sowie zum Abschluss die geführte Besichtigung des Haupt- und Landesgestüts Marbach mit seiner legendären Araberzucht.

In netter Gesellschaft ließ sich dieses umfangreiche Programm bestens bewältigen und die ausgewählten regionaltypischen Gaststätten lieferten mit einem „roten Viertele, Maultaschen und Röschtbrate“ immer wieder ausreichende Stärkung, um die nächsten Etappen spielend zu bewältigen.